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Bronchogene Zyste

Was ist eine Bronchogene Zyste?

Bronchogene Zysten sind abgeschlossene Gewebehohlräume, welche eher selten vorkommen und das bronchogene Gewebe betreffen. Hierbei handelt es sich um den Vorderdarm, also den mundseitigen Abschnitt des Darmrohrs, welcher während der embryonalen Entwicklung (4. bis 6. Fetalwoche) angelegt wird. Bronchogene Zysten können sich jedoch auch im Mediastinum, dem Mittelfellraum, formieren. Dies ist der Gewebsraum innerhalb der Brusthöhle, welcher vom Zwerchfell bis hin zum Halsbereich reicht.

Wie entsteht eine Bronchogene Zyste?

Während der verschiedenen embryonalen Entwicklungen entsteht ein vorläufiges Darmrohr, von dem ein Abschnitt als "Vorderdarm" bezeichnet wird. Hierzu entstehen der Kehlkopf, Rachen, die Speiseröhre sowie der Magen und der erste Teil des Zwölffingerdarms. Aber auch die Luftröhre und die Lungen erwachse aus den Aussprossungen des Vorderdarms. Sollte diese einen abnormen Verlauf annehmen, kann im vorderen Teil des Vorderdarms eine Zyste wachsen, welche Bronchogene Zyste genannt wird.

Durch welche Symptome macht sich eine Bronchogene Zyste bemerkbar?

Zwei Drittel aller Patienten, die an einer Bronchogener Zyste erkrankt sind, beginnen bereits im Säuglingsalter Symptome auszubilden. Diese können sich je nach Größe und Lage der Zyste stark voneinander unterscheiden. Jedoch gehören die etwa eher unspezifischen Symptome wie ein lautes Einatemgeräusch (Stridor), Husten sowie Atemnot und Entzündungen der Luftwege (Pneumonien oder wiederkehrende Bronchitiden) zu den Anzeichen einer Bronchogenen Zyste. In einigen Fällen lässt sich die Bronchogene Zyste bereits vor der Geburt diagnostizieren. Dies ist zum Beispiel dann möglich, wenn eine zystische Struktur im Mediastinum im Ultraschall ausgemacht werden kann.

Wie wird eine Bronchogene Zyste diagnostiziert?

Eine Bronchogene Zyste kann bereits vor der Geburt im Ultraschallbild als zystische Struktur im Mediastinum diagnostiziert werden. Nach der Geburt kann die Bronchogene Zyste auch als Röntgenaufnahme sichtbar gemacht werden. Sie erscheint als dichte, rundliche Struktur, welche in einem Computer- oder Kernspintomogramm des Brustkorbs eine schleimgefüllte Struktur annimt. Es ist auch möglich, dass die Bronchogene im Rahmen einer anderen Untersuchung zufällig entdeckt wird.

Wie wird eine Bronchogene Zyste behandelt?

Da Bronchogene Zysten das Risiko einer Infektion oder einer bösartigen Entartung der Zystenwand bergen, müssen sie zwingend entfernt werden. Die gilt auch dann, wenn die Bronchogene Zyste keine Beschwerden verursacht. Sollte sich die Zyste innerhalb der Lunge (intrapulmonal) befinden, muss sie unter Schonung des umgebenden Lungengewebes entnommen werden. Hierbei ist es nur in äußerst seltenen Fällen notwendig, dass auch der betroffene Lungenlappen (Lobektomie) operativ entfernt werden muss.

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