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Choldedochuszyste

Was ist eine Choldedochuszyste?

Eine Choldedochuszyste beschreibt die zystische Erweiterung der außerhalb der Leber gelegenen (extrahepatischen) Gallenwege und kann kurzum unter dem Phänomen der Gallenwegserweiterung zusammengefasst werden.

Zyste: griechisch kystis „Blase“ = ein durch ein Epithel (Häutchen) abgeschlossener Gewebehohlraum

Wodurch können Choldedochuszysten entstehen?

Ärzten sind die genauen Entstehungsursachen einer Choldedochuszyste (Gallengangszysten) noch unklar. Allerdings gehen sie davon aus, dass der Ausführungsgang der Bauchspeicheldrüse mit den Gallenwegen einen gemeinsamen Kanal bildet, der so von der Norm abweicht. Dieser gemeinsame Kanal sorgt dafür, dass Pankreassekrete in die Gallenwege kommen können und auf diese Weise das Gewebe schädigen. Die Gewebsschädigung kann bereits bei leicht erhöhtem Druck in den Gallenwegen zur Zystenbildung führen.

Durch welche Symptome äußert sich eine Choldedochuszyste?

Eine Choledochuszyste kann durch den Druck auf die umliegenden Organe folgende Symptome verursachen:

  • Schmerzen im rechtsseitige Oberbauch oder im Unterbauch,
  • Gelbsucht (Ikterus),
  • unzureichende Verdauung (Maldigestion).

Es kann auch vorkommen, dass die erweiterten Gallenwege als Oberbauchtumor tastbar sind. In einigen Fällen können Gallengangszysten auch einen asymptomatischen Verlauf nehmen.

Wie werden Choledochuszysten diagnostiziert?

Choledochuszysten werden entweder im Rahmen einer Kontrolluntersuchung sonographisch, d.h. durch eine Ultraschalluntersuchung zufällig festgestellt. Choledochuszysten können aber auch durch auftretende Symptome diagnostiziert werden. Besteht der Verdacht auf eine Choledochuszyste kann eine Kernspintomografie oder auch eine Endoskopisch retrograde Cholangiopankreatikographie (ERCP) die Diagnose sichern und genauere Informationen zur Größe und Lage der Zyste liefern.

Wie werden Choledochuszysten therapiert?

In der Regel wird eine Choledochuszyste chirurgisch entfernt. Der Eingriff kann entweder minimal-invasiv, laparoskopisch oder mittels einer Laparotomie durchgeführt werden. Eine Laparotomie bedeutet, dass die betroffenen Gallengänge mitsamt der Gallenblase und ihren Ausführungsgängen operativ entnommen werden. Aus dem Gewebe des Dünndarms werden im Rahmen einer Hepatikoenterostomie neue Gallenwege modelliert.

Da Patienten, welche an einer Choledochuszyste erkrankt sind, ein erhöhtes Risiko haben, einen bösartigen Tumor der Gallenwege auszubilden, sollten Choledochuszysten so früh wie möglich entfernt werden. Dies gilt auch dann, wenn die Operation durch entzündliche Prozesse erschwert werden kann. Denn das Risiko zur Ausbildung eines bösartigen Tumors liegt nach 20 Jahren bei über 20 Prozent.

Wie sind die Prognosen bei einer Choledochuszyste?

Patienten, denen die Choledochuszyste entnommen wurde, können sich nach der Operation meist normal ernähren. Auch eine normale Lebensgestaltung ist möglich. Allerdings haben viele Patienten als Spätfolge der Operation ein erhöhtes Risiko, Gallengangsteine auszubilden.

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