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Kehlkopfpolyp

Was ist ein Kehlkopfpolyp?

Ein Kehlkopfpolyp ist eine gutartige Schleimhautwucherung im Bereich der Stimmlippen und des Kehlkopfes, welche meist nur einseitig auftreten. Bedingt durch seine Nähe zum Stimmband kann ein Kehlkopfpolyp auch Stimmbandpolyp genannt werden. In den überwiegenden Fällen ist ein Kehlkopfpolyp gutartig, nimmt eine stecknadelkopf- bis erbsengroße Form an und kann bedingt durch eine chronische Kehlkopfentzündung entstehen und Heiserkeit, einen Stimmverlust und/oder Reizhusten auslösen. Vor allem Männer im mittleren Lebensalter, die Zigarettenraucher sind und ihre Stimme besonders oft beanspruchen, erkranken überdurchschnittlich häufig an einem Kehlkopfpolypen.

Wie entsteht ein Kehlkopfpolyp?

Ein Kehlkopfpolyp entsteht entweder durch eine falsche Stimmtechnik oder eine chronische Kehlkopfentzündung. Vor allem erkranken Männer, Zigarettenraucher und all jene, die ihre Stimme beanspruchen, bevorzugt an einem Kehlkopfpolypen. Er besteht aus Bindegewebe, Schleim oder kleinen Hautgefäßen und nimmt eine stecknadelkopfgroße, bzw. erbsengroße Form an und wächst an der freien Kante der Stimmbänder. Ein Kehlkopfpolyp kann ein breitbasiges Aussehen annehmen oder gestielt sein.

Welche Symptome ruft ein Kehlkopfpolyp hervor?

Ein Kehlkopfpolyp kann sich durch Heiserkeit wechselnden Grades und/oder einer Doppeltönigkeit des Stimmklanges (Diplophonie) bemerkbar machen. Letzteres entsteht durch die verschiedenen Schwingungsfähigkeiten der gesunden und der vom Polypen befallenen Stimmlippe. Außerdem klagen einige Patienten über ein Kitzelgefühl im Hals oder den Zwang zum häufigen Räuspern. Große Kehlkopfpolypen können in extremen Fällen auch Atemnot hervorrufen. Diese Symptome sind ähnlich den Krankheitsanzeichen von Kehlkopfkrebs und sollten daher dringend von einem Arzt abgeklärt werden.

Wie Wird ein Kehlkopfpolyp diagnostiziert?

Ein Kehlkopfpolyp wird von einem HNO-Arzt mittels einer Kehlkopfspiegelung diagnostiziert. Handelt es sich um kleine Polypen, kann es sein, dass diese im Rahmen einer Kehlkopfspiegelung nicht von einer Zyste oder Stimmlippenknötchen unterschieden werden können. Zur sicheren Diagnosestellung Kehlkopfpolyp wird daher in der Regel noch eine pathologische Untersuchung angeordnet. Zur besonders ausgiebigen Begutachtung der Stimmbänder kann auch eine Nasenendoskopie mittels einer Lichtquelle und einer Minikamera durchgeführt werden.

Wie wird ein Kehlkopfpolyp behandelt?

In den meisten Fällen wird der Kehlkopfpolyp mittels eines mikrolaryngoskopischen operativen Eingriffs durch Abtragung mittels einer Schlinge entfernt. Das abgetragene Gewebsstück wird anschließend im Labor untersucht, um sicherzugehen, dass es nicht krebserregend ist. In sehr seltenen Fällen tritt ein Kehlkopfpolyp erneut auf. Auch kann es sinnvoll sein, einen Logopäden zu konsultieren, um eine sprach- und stimmtherapeutische Behandlung zu beginnen, da ein Kehlkopfpolyp auch immer eine starke Belastung für die Stimmbänder bedeutet. In der Regel erlangen die Betreffenden jedoch die gleiche Stimmqualität, wie sie sie auch vor der Erkrankung hatten.

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