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Karzinome und Frequenztherapie

Der Begriff "Karzinom" stammt vom lateinischen Wort "Carcinoma" und bedeutet so viel wie „Krebs“. Ein Karzinom ist demnach eine bösartige (maligne) Erkrankung, die sich aus den Schleimhautzellen (Epithelzellen) entwickelt, und nicht nur auf den Ursprungsort lokalisiert sein muss, sondern sich durch Metastasenbildung auch auf andere Körperteile ausbreiten kann.

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Karzinome und Frequenztherapie

Der Begriff "Karzinom" stammt vom lateinischen Wort "Carcinoma" und bedeutet so viel wie „Krebs“. Ein Karzinom ist demnach eine bösartige (maligne) Erkrankung, die sich aus den Schleimhautzellen (Epithelzellen) entwickelt, und nicht nur auf den Ursprungsort lokalisiert sein muss, sondern sich durch Metastasenbildung auch auf andere Körperteile ausbreiten kann.

Sarkome und Frequenztherapie

Als Sarkome werden seltene bösartige Tumorerkrankungen bezeichnet, welche in Deutschland jährlich zirka 5.000 Patienten betreffen und damit fast ein Prozent aller Krebs-Neuerkrankungen ausmachen. Sie entstehen vornehmlich (etwa 85 Prozent aller Sarkome) im Weichgewebe wie im Muskel-, Fett und/oder Bindegewebe. Eher seltener können sie auch in den Knochen vorkommen (etwa 15 Prozent aller Sarkome). Sarkome umfassen etwa 100 verschiedene Unterformen, dessen Bestimmung äußerst wichtig für die Behandlung ist.

Karzinom

Der Begriff "Karzinom" stammt vom lateinischen Wort "Carcinoma" und bedeutet so viel wie „Krebs“. Ein Karzinom ist demnach eine bösartige (maligne) Erkrankung, die sich aus den Schleimhautzellen (Epithelzellen) entwickelt, und nicht nur auf den Ursprungsort lokalisiert sein muss, sondern sich durch Metastasenbildung auch auf andere Körperteile ausbreiten kann.

Gallenblasenkarzinom

Das Gallenblasenkarzinom (GBC) zählt zu der häufigsten und aggressivsten Form des bösartigen (malignen) Gallengangkrebses. Es entsteht meist in der Gallenblase, den Gallenwegen oder im großen Gallengang und streut relativ schnell Metastasen in die Lymphknoten, Leber und entfernte andere Organe. Während das Gallenblasenkarzinom in den westlichen Staaten eher selten vorkommt, tritt es in Chile, Japan, Nordindien und auch in bestimmten Regionen Osteuropas relativ häufig auf. Das liegt vor allem daran, dass in bestimmten tropischen Ländern parasitäre Erkrankungen häufiger vorkommen und mit einem erhöhten Gallenblasenkrebs-Risiko einhergehen.

Urachuskarzinom

Ein Urachuskarzinom ist eine aggressive und bösartige (maligne), aber seltene Tumorform, die die ableitenden Harnwege betrifft. Der Tumor tritt mit zirka 63 Prozent häufiger bei Männern auf, die das 50. Lebensjahr erreicht haben. Nur zwischen 0,5 und 2 Prozent aller Blasentumore sind auf das Urachuskarzinom zurückzuführen. Es wird in eine primär zystische und eine nicht zystische Form unterteilt. Häufig wächst ein Urachuskarzinom in das Blasendach hinein, kann jedoch auch in der Bauchwand oder der Bauchhöhle entstehen und verursacht für lange Zeit keine Beschwerden.

Rhabdomyosarkom

Das Rhabdomyosarkom (RMS) ist eine bösartige (maligne) Krebserkrankung und stellt die dritthäufigste Tumorart bei Kindern außerhalb des Zentralnervensystems dar, welches überdurchschnittlich bei Kindern unter 7 Jahren auftritt. Der Tumor kommt häufiger bei hellhäutigen Kindern als bei dunkelhäutigen Kindern vor und trifft Jungen etwas öfter als Mädchen. Das Sarkom entsteht aus embryonalen mesenchymalen Stammzellen, d.h. dem Vorläufergewebe der Muskulatur. Ein Rhabdomyosarkom zählt somit zu der Gruppe der Weichteilsarkome und ist der häufigst vorkommende Weichteiltumor im Kindesalter. Es wird wiederum in das embryonale und das alveoläre Rhabdomyosarkom unterteilt. Ein Rhabdomyosarkom wird durch das bildgebende Verfahren einer Computer- oder Magnetresonanztomografie diagnostiziert und durch eine Biopsie bestätigt. Zur Behandlung kommt oftmals eine multimodale Therapie zum Einsatz, d.h. die chirurgische Entfernung des Tumors, mit einer anschließenden Strahlen- und/oder Chemotherapie.

Peniskrebs

Peniskrebs wird medizinisch auch Peniskarzinom genannt. Hierbei handelt es sich in fast 95 Prozent aller Fälle um ein Plattenepithelkarzinom, d.h. einen bösartigen (malignen) Tumor. Im Gegensatz zu anderen Krebserkrankungen tritt Peniskrebs eher selten auf und betrifft in Deutschland jährlich nur etwa einige hundert Männer, meist ab dem 60. Lebensjahr. Noch seltener tritt Peniskrebs bei Männern unter 40 Jahren auf.

Ewing-Sarkom

Das Ewing-Sarkom ist eine äußerst bösartige Form von Knochenkrebs (hochmaligne), welche besonders häufig bei Kindern und Jugendlichen bis zum 15. Lebensjahr auftritt und den zweithäufigsten malignen Knochenkrebs in dieser Gruppe darstellt, gefolgt vom Osteosarkom. Dabei bilden Jungen öfter ein Ewing-Sarkom aus als Mädchen. Besonders betroffen ist dabei in 60 Prozent aller Fälle die Markhöhle großer Röhrenknochen (Diaphyse). Seltener bildet sich das Ewing-Sarkom auch im Becken (18 Prozent aller Fälle) und in kurzen und flachen Knochen, wie den Rippen (8 Prozent aller Fälle) aus. Das Ewing-Sarkom kann auch im Schulterblatt (Scapula) und den Wirbelkörpern vorkommen. Ganz selten tritt es im Weichteilgewebe, d.h. im Binde-, Muskel- oder Fettgewebe auf. Bleibt das Ewing-Sarkom unbehandelt, versterben zirka 90 Prozent aller Patienten an der Metastasenbildung (sekundäre Erkrankung) des Tumors.

Osteosarkom

Ein Osteosarkom ist eine bösartige Knochenkrebserkrankung und entsteht durch die Zellen der Knochengrundsubstanz, der sogenannten Knochenmatrix. Neben einem Chrondrosarkom und dem Ewing-Sarkom tritt das Osteosarkom als die häufigste Form von Knochenkrebs auf, an dem vor allem Jugendliche und junge Erwachsene überdurchschnittlich erkranken. Wird der Tumor frühzeitig diagnostiziert und behandelt, lässt sich die Erkrankung in der Regel gut behandeln.
Ein Chondrosarkom ist ein bösartiger (maligne) knöcherner Tumor, der aus embryonalen oder ausgereiftem Knorpelgewebe hervorgeht, und sich vor allem am Becken, an der Hüfte oder an der Schulter ausbildet. In nur zwei Prozent aller Krankheitsfälle kann ein Chondrosarkom auch im Schädelbereich auftreten und äußert sich durch Kopfschmerzen, Doppelbilder bis hin zum Hörverlust oder Tinnitus. Ein Chondrosarkom wächst in der Regel eher langsam, doch zerstört während seines Wachstums den Knochen und neigt dazu schnell Metastasen zu bilden. Mit knapp 20 Prozent stellt ein Chondrosarkom die zweithäufigste Knochenkrebsart dar. Besonders Personen zwischen 40 und 70 Jahren haben ein erhöhtes Risiko, an einem Chondrosarkom zu erkranken, wobei Männer etwas häufiger von der Krankheit betroffen sind als Frauen.

Kaposi-Sarkom

Ein Kaposi-Sarkom bezeichnet einen bösartigen Tumor, der meistens die Haut betrifft, aber auch die Schleimhäute und die inneren Organe befallen kann. Manchmal kann die Tumorerkrankung auch an mehreren Stellen gleichzeitig auftreten und wird häufig durch eine Infektion mit dem Humanen Herpesvirus 8 (HHV-8) begünstigt. Aber auch infolge eines geschwächten Immunsystems kann die Krebserkrankung entstehen. Typischerweise tritt das Kaposi-Sarkom dabei in Form von rötlich-braunen bis violetten Hautflecken mit eventueller Knotenbildung in Erscheinung. Je nach Stadium können diese sich zu flächenhaften Plaques oder harten Knötchen ausdehnen.

Nasopharynxkarzinom

Ein Nasopharynxkarzinom ist eine Krebsart des Nasen-Rachen-Raums und tritt meist als Plattenepithelkarzinom auf. Das Nasopharynxkarzinom zählt zu der häufigsten bösartigen Krebserkrankung im Schlundbereich (Pharynx). Die Tumorerkrankung äußert sich durch einen einseitigen blutigen Nasenausfluss, kann aber auch Hörverlust, Ohrenschmerzen und/oder eine Gesichtsschwellung mit einem Taubheitsgefühl hervorrufen. Ein Nasopharynxkarzinom wird durch eine Biopsie diagnostiziert. Bildgebende Verfahren können das Ausmaß der Erkrankung beurteilen. In den meisten Fällen wird ein Nasopharynxkarzinome durch eine Strahlen- und/oder Chemotherapie behandelt, in eher seltenen Fällen kann der Tumor auch operiert werden.

Fibrosarkom

Ein Fibrosarkom oder fibroblastisches Sarkom bezeichnet eine bösartige Krebserkrankung, welche von Bindegewebszellen ausgeht. An dieser Form der Krebserkrankung können prinzipiell nicht nur Menschen, sondern auch Tiere (vor allem Säugetiere) erkranken. Insbesondere Katzen leiden häufig unter einem Fibrosarkom, da es einer der häufigsten Hauttumore bei ihnen ist. Obwohl sich ein Fibrosarkom bei Menschen im Vergleich zu anderen Krebsarten eher seltener ausbildet, kann sich ein Fibrosarkom in jeder Altersstufe ausbilden und gegebenenfalls bereits angeboren sein. Mediziner unterscheiden daher zwischen angeborenen (kongenitalen) und infantilen Fibrosarkomen, welche sich bei Kindern bis zum 5. Lebensjahr zeigen können, und einer adulten Form eines Fibrosarkoms. Durchschnittlich erkranken Männer ab 50 Jahren häufiger an einem Fibrosarkom als Frauen, wobei die adulte Form des Fibrosarkoms mit etwa zwei Prozent immer noch eher selten ist. Häufiger erkranken hingegen Kinder mit durchschnittlich zehn Prozent an einem Fibrosarkom.
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