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Gallenblasenkarzinom

Was ist ein Gallenblasenkarzinom?

Das Gallenblasenkarzinom (GBC) zählt zu der häufigsten und aggressivsten Form des bösartigen (malignen) Gallengangkrebses. Es entsteht meist in der Gallenblase, den Gallenwegen oder im großen Gallengang und streut relativ schnell Metastasen in die Lymphknoten, Leber und entfernte andere Organe. Während das Gallenblasenkarzinom in den westlichen Staaten eher selten vorkommt, tritt es in Chile, Japan, Nordindien und auch in bestimmten Regionen Osteuropas relativ häufig auf. Das liegt vor allem daran, dass in bestimmten tropischen Ländern parasitäre Erkrankungen häufiger vorkommen und mit einem erhöhten Gallenblasenkrebs-Risiko einhergehen.

Frauen erkranken dabei überdurchschnittlich häufiger im Alter zwischen 70 und 80 Jahren an einem Gallenblasenkarzinom als Männer. Das Gallenblasenkarzinom verursacht meist erst im fortgeschrittenen Stadium Symptome wie Unterleibsschmerzen, zumeist im oberen rechten Quadranten, ein Schwindelgefühl, welches mit Erbrechen einhergehen kann, sowie Gelbsucht, Anorexie und/oder eine ungewollte Gewichtsabnahme.

In welche Formen wird ein Gallenblasenkarzinom unterschieden?

Ein Gallenblasenkarzinom wird hinsichtlich der folgenden Formen unterschieden:

  • Klatskin-Tumore: Das Karzinom befindet sich im Bereich der Gallengänge, welche direkt aus der Leber austreten;
  • Tumore im Bereich der distalen Gallenwege: Das Karzinom liegt außerhalb der Leber und der Gallenblase;
  • Tumore im Bereich der Papilla Vateri: Das Karzinom befindet sich an der Einmündungsstelle von Ductus choledochus (Hauptgallengang) und Ductus pancreaticus (Bauchspeicheldrüsengang) in den Duodenum (Zwölffingerdarm).

Welche Faktoren begünstigen die Ausbildung eines Gallenblasenkarzinoms?

Ursächlich für das Gallenblasenkarzinom konnte bislang das sogenannte APOB-Gen identifiziert werden. Ein Gallenblasenkarzinom kann zudem durch die folgenden Risikofaktoren begünstigt werden:

  • vorherige Gallenstein-Erkrankungen, zum Beispiel entzündliche Reaktionen der Gallengänge (primär sklerosierende Cholangitis und/oder Colitis ulcerosa)
  • Vorhandensein von mindestens einem Gallenstein (Konkrement) in der Gallenblase (Cholelithiasis),
  • Porzellangallenblase, bei der es zu einer Erhärtung der Gallenblasenwand kommt
  • bakterielle Infektionen,
  • bereits familiär aufgetretene Fälle von Gallenblasenkarzinomen,
  • chronische Lebererkrankung, zum Beispiel eine Hepatitis B oder C Erkrankung, eine Leberzirrhose oder eine alkoholische Lebererkrankung, welche durch einen jahrelangen Alkoholmissbrauch hervorgerufen wurde,
  • ungesunde Ernährungsweise

Durch welche Symptome äußert sich ein Gallenblasenkarzinom?

Meist treten die Symptome für ein Gallenblasenkarzinom erst ein einem späten Krebsstadium auf. Ein Gallenblasenkarzinom kann sich zuvor jedoch schon durch die folgenden, teilweise unspezifischen Symptome äußern:

  • Gelbsucht (Ikterus), welche besonders bei einer Verengung der Gallengänge auftritt,
  • unbeabsichtigter und starker Gewichtsverlust,
  • generalisierter Juckreiz, welcher am ganzen Körper in Erscheinung tritt,
  • Bauchschmerzen, welche mit einer Appetitlosigkeit einhergehen können.

Wie ist der Krankheitsverlauf bei einem Gallenblasenkarzinom?

Ein Gallenblasen- und/oder Gallengangtumor befällt in kürzester Zeit auch die umliegenden Organe. Hiervon betroffen sind vor allem der Zwölffingerdarm, aber auch die Bauchspeicheldrüse. Metastasen können sich außerdem in den Lymphknoten und über den Blutweg im gesamten Körper verbreiten. Häufig bilden sich insbesondere in der Leber, aber auch in der Lunge und dem Bauchfell sogenannte Tochtergeschwülste aus. Da in den meisten Fällen die Symptome erst dann auftreten, wenn bereits Metastasen vorhanden sind, sind die Prognosen für ein Gallenblasenkarzinom eher schlecht.

Wie wird ein Gallenblasenkarzinom diagnostiziert?

Ein Gallenblasenkarzinom wird durch Labortests und bildgebende Verfahren diagnostiziert. Bereits ein Bluttest kann Aufschluss über die Werte der Leberenzyme geben und das Vorhandensein von Tumormarkern aufzeigen. Befindet sich das Gallenblasenkarzinom bereits in einem fortgeschrittenen Stadium, wird vor allem das Karzinoembryonale Antigen (CEA) sowie die CA 19-9 Tumormarker erhöht sein. Bildgebende Verfahren wie eine Ultraschalluntersuchung oder eine Computertomografie (CT) können zudem eine vergrößerte Gallenblase anzeigen. Bei den meisten Patienten wird das Karzinom am Hals oder am Rumpf der Gallenblase gefunden.

Wie wird ein Gallenblasenkarzinom behandelt?

Ein Gallenkarzinom wird bevorzugt operativ entfernt. Dies kann durch eine segmentale Leber-, bzw. Gallengangresektion und/oder einer ausgedehnten Lymphadenektomie (der Entfernung der Lymphknoten) geschehen. Eine Operation ist vor allem dann möglich, wenn das Karzinom auf die Gallenwege, die Gallenblase oder das anliegende Lebergewebe lokalisiert ist und keine lebensnotwendigen Gefäße betroffen sind und der Tumor noch keine Metastasen gestreut hat.

Ist das Gallenblasenkarzinom in einem fortgeschrittenen Stadium, kann durch eine Chemotherapie die Lebensqualität des Patienten verbessert werden. Auch ist es möglich durch eine Chemotherapie das Leben des Patienten um einige Monate, bzw. Jahre zu verlängern (palliative Chemotherapie). Bei einem inoperablen Gallenwegskarzinom wird vor allem das Medikament Gemcitabin in Kombination mit Cisplatin als Standardtherapie verabreicht. Durch diese Behandlung soll sich die Tumorerkrankung stabilisieren, bzw. in einigen Fällen sogar eine Verkleinerung des Tumors herbeigeführt werden. Neben dieser Standardtherapie können auch andere Chemotherapeutika wirkungsvoll bei Gallenwegstumoren angewandt werden. Hierzu gehören zum Beispiel die Medikamente 5-Fluorouracil oder Capecitabin, Irinotecan und Oxaliplatin.

Neben einer Chemotherapie kann auch bei lokalisierten Tumoren eine Strahlentherapie sinnvoll sein. Insbesondere nach einer Operation wird oftmals von einer Strahlentherapie Gebrauch gemacht, sollten sich noch Tumorreste im Körper befinden. In den meisten Fällen wird eine Strahlentherapie in Kombination mit einer Chemotherapie angewandt.

Wie gestaltet sich die Nachsorge beim Gallenblasenkarzinom?

Sollte es sich bei der Behandlung um eine palliative Therapiemaßnahme handeln, sollte der Patient unbedingt die regelmäßigen Verlaufskontrollen in Anspruch nehmen. Wurde beim Patienten hingegen der Tumor entfernt, werden insbesondere innerhalb der ersten drei Jahre nach dem operativen Eingriff regelmäßige Nachkontrollen vorgenommen. Generell ist auch eine stationäre Behandlung in einer Rehabilitationsklinik möglich. Allerdings sollte im Einzelfall der behandelnde Arzt darüber entscheiden, ob diese notwendig ist. In jedem Fall sollte die stationäre Behandlung in einer Einrichtung durchgeführt werden, welche mit Gallenblasen- und Gallengangtumoren vertraut ist.

Wie steht die Prognose bei einem Gallenblasenkarzinom?

Da ein Gallenblasenkarzinom oftmals erst in einem fortgeschrittenen Krebsstadium diagnostiziert wird, steht die Prognose eher schlecht. Die 5-Jahres-Überlebensrate liegt bei etwa 20 Prozent.

Frequenzen Gallenblasenkarzinom

 

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Gallenblasenkrebs

 

Kann durch das Bakterium Salmonella typhi verursacht werden.

 

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