Service Hotlines | Deutschland: +49 851 98 69 09 99 |Österreich: +43 2762 52481| Lieferung in die EU| Lieferung in die Schweiz

Polypen und Frequenztherapie

Polypen sind Schleimhautwucherungen, welche die Schleimhäute von Organen betreffen und durch eine erhöhte Zellteilung oder aufgrund von genetischen Faktoren entstehen. Oftmals bilden sich Polypen aufgrund von Entzündungen und können in unterschiedlichen Ausprägungsgraden auftreten.

Polypen sind Schleimhautwucherungen, welche die Schleimhäute von Organen betreffen und durch eine erhöhte Zellteilung oder aufgrund von genetischen Faktoren entstehen. Oftmals bilden sich... mehr erfahren »
Fenster schließen
Polypen und Frequenztherapie

Polypen sind Schleimhautwucherungen, welche die Schleimhäute von Organen betreffen und durch eine erhöhte Zellteilung oder aufgrund von genetischen Faktoren entstehen. Oftmals bilden sich Polypen aufgrund von Entzündungen und können in unterschiedlichen Ausprägungsgraden auftreten.

Polypen

Polypen sind Schleimhautwucherungen, welche die Schleimhäute von Organen betreffen und durch eine erhöhte Zellteilung oder aufgrund von genetischen Faktoren entstehen. Oftmals bilden sich Polypen aufgrund von Entzündungen und können in unterschiedlichen Ausprägungsgraden auftreten. 90 Prozent aller Dickdarmkrebserkrankungen sind auf Polypen zurückzuführen. Insbesondere mit fortschreitendem Alter neigen Menschen verstärkt zur Ausbildung von Polypen, welche sowohl im Magen, in der Gebärmutter oder in der Nase entstehen können. Mediziner unterscheiden hierbei zwischen gutartigen Polypen und solchen, welche sich zu bösartigen Polypen verändern können. Meist können Polypen durch eine endoskopische Operation abgetragen werden.

Polyposis

Bei einer Polyposis liegen zahlreiche Polypen vor, welche sich zum Beispiel innerhalb eines Hohlorgans wie dem Darm gebildet haben. Mediziner bezeichnen hierbei eine Ansammlung von mehreren hundert Polypen im Magen-Darm-Trakt als Polyposis gastrointestinalis. Von einer Polyposis uteri sprechen Mediziner hingegen, wenn die Polypen in der Gebärmutter in Erscheinung getreten sind. Unter dem Begriff Polyposis nasi et sinuum werden Gewebewucherungen genannt, welche in den Nasennebenhöhlen auftreten. Eine Polyposis lässt sich in der Regel durch eine Biopsie diagnostizieren. In der Regel ist eine Polyposis gutartig, sollte jedoch dennoch entfernt werden. Dies gilt vor allem dann, wenn eine Polyposis gastrointestinalis vorliegt. Unbehandelt kann diese zu Darmkrebs entarten. Durchschnittlich häufig erkranken Menschen ab der zweiten Lebensdekade an einer Polyposis.

Nasenpolyp

Ein Nasenpolyp ist eine gutartige Gewebewucherung in den Nasennebenhöhlen, welcher aus weichem, ödematösem Bindegewebe besteht. Nasenpolypen treten in der Regel immer auf beiden Seiten auf und nehmen ein gräulich-rosafarbenes oder glasig honigfarbenes Aussehen an. Sie wachsen entweder in Tropfenform, sitzen auf der Nasenschleimhaut auf oder treten stielartig aus der Schleimhaut hervor. Nasenpolypen können verschiedene Ausmaße annehmen. Kleine Nasenpolypen sind nur wenige Millimeter groß, während größere Nasenpolypen mehrere Zentimeter umfassen und die Nasenhöhle vollständig blockieren können. Vor allem Männer ab dem 30. Lebensjahr leiden verstärkt unter Nasenpolypen.

Uteruspolyp

Ein Uteruspolyp (Gebärmutterpolyp), auch Endometriumpolyp genannt, ist meist eine gutartige Wucherung der Gebärmutterschleimhaut, welcher durch ein vermehrtes Zellwachstum entsteht. In der Regel sind Uteruspolypen klein und verformbar und können manchmal auch eine stängelartige Struktur annehmen. Insbesondere Frauen zwischen 40 und 50 Jahren, unter Übergewicht und einem zu hohen Blutdruck leiden, haben ein erhöhtes Risiko, Uteruspolypen auszubilden.

Kehlkopfpolyp

Ein Kehlkopfpolyp ist eine gutartige Schleimhautwucherung im Bereich der Stimmlippen und des Kehlkopfes, welche meist nur einseitig auftreten. Bedingt durch seine Nähe zum Stimmband kann ein Kehlkopfpolyp auch Stimmbandpolyp genannt werden. In den überwiegenden Fällen ist ein Kehlkopfpolyp gutartig, nimmt eine stecknadelkopf- bis erbsengroße Form an und kann bedingt durch eine chronische Kehlkopfentzündung entstehen und Heiserkeit, einen Stimmverlust und/oder Reizhusten auslösen. Vor allem Männer im mittleren Lebensalter, die Zigarettenraucher sind und ihre Stimme besonders oft beanspruchen, erkranken überdurchschnittlich häufig an einem Kehlkopfpolypen.

Gebärmutterhalspolyp

Mediziner fassen unter Gebärmutterhalspolypen fingerartige Gewebewucherungen zusammen, welche im Durchgang des Gebärmutterhalses vorkommen und meist weniger als einen Zentimeter Durchmesser aufweisen. Gebärmutterhalspolypen treten bei 2 bis 5 Prozent aller Frauen aufgrund einer Infektion oder einer chronischen Entzündung auf und sind in den meisten Fällen immer gutartig. Gebärmutterhalspolypen können Blutungen oder einen eitrigen Ausfluss verursachen und werden im Rahmen einer gynäkologischen Untersuchung des Beckens diagnostiziert. Vor allem ab den Wechseljahren zwischen dem 45. und 60. Lebensjahr besteht ein erhöhtes Risiko, an Gebärmutterhalspolypen zu erkranken.

Darmpolypen

Als Darmpolypen werden Vorwölbungen der Darmschleimhaut bezeichnet, welche entweder durch gewisse Krankheiten ausgelöst oder sich ohne erkennbare Ursache formieren. In den meisten Fällen bleiben Darmpolypen symptomlos und werden im Rahmen einer Darmspiegelung entdeckt. Rund ein Drittel der über 60-Jährigen bildet Darmpolypen aus. Darmpolypen werden für gewöhnlich vorsorglich operativ entfernt (Polypektomie), da sie zu Darmkrebs entarten können.

Gardner-Syndrom

Das Gardner-Syndrom ist eine seltene Erbkrankheit, in dessen Verlauf es zur Ausbildung von Schleimhautwucherungen (Kolonpolypen), multiplen Weichteiltumoren und gutartigen Knochentumoren kommt. Jährlich erkranken zirka 10.000 Neugeborene an dem Gardner-Syndrom, welches auf ein Familiäres Adenomatösen Polyposis (FAP) zurückzuführen ist. Hierbei können Schleimhautpolypen in hundert- bis tausendfacher Ausführung im Dickdarm (Kolon) entstehen. Außerdem lassen sich auch Hyperdontie (Zahnüberzahl), Magenpolypen und Epidermoidzysten auf das Gardner-Syndrom zurückführen.

Endometriale Polypen

Endometriale Polypen entstehen innerhalb der Schleimhaut, die das Innere der Gebärmutter auskleidet, dem sogenannten Endometrium. Bei Endometrialen Polypen handelt es sich um zellförmige Ausbildungen, welche aus den Drüsen des Endometriums, Blutgefäßen und Stroma bestehen und aus der Endometriumhöhle heraustreten. Zirka 20 Prozent aller Frauen erkranken insbesondere im Alter zwischen 40 und 65 Jahren an Endometrialen Polypen, welche sich über die Gebärmutterwand ausbreiten können.