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Cholesteatom

Ein Cholesteatom ist ein gutartiger, zwiebelschalenartig wachsender Tumor, bei dem es sich jedoch nicht um eine Krebsform handelt. Das Cholestatom tritt als chronisch-eitrige Entzündung des Mittelohrs in Erscheinung. Als Unterform der chronischen Mittelohrentzündung ist das Cholesteatom auch unter dem veralteten Begriff der Otitis media epitympanalis bekannt, bei der es zu Entzündungsvorgängen kommt, welche den Abbau des Knochens im Mittelohr zur Folge haben können. Ein Cholestatom kann dadurch zu schwerwiegenden Komplikationen führen, wie einer Hörverschlechterung, Taubheit, Gesichtsnervenlähmung oder Schwindelerscheinungen. Im schlimmsten Fall sind auch Schädigungen an der Hirnhaut und/oder am Gehirn möglich. Ein Cholesteatom kann auch Ohrenlaufen verursachen, wobei das Sekret (fötide Otorrhoe) unter Umständen unangenehm riecht. Die Diagnose Cholestatom wird von einem HNO-Arzt gestellt und ist immer operationspflichtig. Überdurchschnittlich häufig erkranken Kinder an einem Cholesteatom, wobei es prinzipiell in jeder Altersstufe auftreten kann.

Cowden-Syndrom

Beim Cowden-Syndrom (CS) handelt es sich um eine erbliche Erkrankung von Haut- und Schleimhäuten (sogenannte Genodermatose). Da die Krankheit schwierig zu erkennen ist, wird sie eher selten diagnostiziert. Typisch für das Cowden-Syndrom sind multiple Hamartome. Hierbei handelt es sich um tumorartige, gutartige Gewebeveränderungen, welche sich durch ein fehlerhaftes Keimgewebe ausbilden und das Risiko zur Ausbildung von bösartigen (maligne), aber auch gutartigen (benigne) Tumoren erhöhen. Diese können sich vor allem in der Brust (Mamma), in der Schilddrüsen, in der Gebärmutterschleimhaut (Endometriom), in den Nieren, im zentralen Nervensystem oder im Colon-Rektum ausbilden. Das Cowden-Syndrom tritt meist bei Patienten im Alter zwischen 20 und 30 Jahren auf, wobei beide Geschlechter gleichermaßen betroffen sein können. Ärzte unterscheiden auch eine Unterform des Cowden-Syndroms, das sogenannte Lhermitte-Duclos-Syndrom.

Fibrom

Ein Fibrom ist die Neubildung des Bindegewebes, bei der durch bestimmte Bindegewebszellen (sogenannte Fibrozyten) verschiedene Wucherungen auftreten. Bei Fibromen handelt es sich um kleine gutartige Tumore.

Dercumsche Krankheit

Die Dercumsche Krankheit ist auch unter der Bezeichnung Adipositas dolorosa bekannt und beschreibt eine sehr seltene chronische Form der Fettsucht. Die Erkrankung unterscheidet sich hinsichtlich ihrer Beschaffenheit und ihrer Schmerzhaftigkeit des Fettgewebes von einer normalen Fettsucht. Bei der Dercumschen Krankheit bilden sich schmerzhafte Fettgewebsablagerungen, sogenannte Lipome, im subkutanen Bindegewebe. Bestehen diese für mindestens drei Monate, spricht man in der Regel von einer Dercumschen Krankheit. Bei dieser Erkrankung sind die Beine und Arme, aber auch der Rumpfbereich, die Beckenregion sowie das Gesäß überwiegend betroffen.

Beta-Zell-Tumor

Beta-Zellen befinden sich in den sogenannten Lagerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse und sind für die Produktion des Hormons Insulins zuständig. Insulin senkt den Blutzuckerspiegel, womit die Beta-Zellen eine zentrale Rolle bei der Regulation des Blutzuckerspiegels übernehmen. Ein Beta-Zell-Tumor bildet sich demnach in der Bauchspeicheldrüse (im Pankreas) aus und wird auch als Insulinom bezeichnet. Der Beta-Zell-Tumor tritt in 1 bis 4 Fällen pro 1 Million Einwohner auf und zählt daher eher zu einem seltenen Tumor. Vor allem Menschen im 5. und 6. Lebensjahrzehnt haben ein erhöhtes Risiko, an einem Beta-Zell-Tumor zu erkranken, wobei etwa 10 Prozent aller Insulinome bösartig sind. In der Regel sollte ein Beta-Zell-Tumor operativ entfernt werden, kann aber auch durch Medikamente, sogenannte Insulinsekretionen, in ihrem Wachstum gehemmt werden.

Chordom

Ein Chordom ist ein gutartiger Tumor, welcher besonders häufig im Bereich des Steißbeins oder der Schädelbasis (Clivus) auftritt. Sie können sich aber generell überall entlang der Wirbelsäule ausbilden und sich beispielsweise auch in den Knochen der beweglichen Abschnitte der Wirbelsäule oder im Kreuzbein manifestieren. Trotz ihrer Gutartigkeit, neigen Chordome zu einem aggressiven infiltrierenden Wachstum. Das heißt, dass auch nach der vollständigen Tumorentfernung das Chordome wieder auftreten kann (hohe Rezidiven). Chordome sind aus den Resten der Urwirbelsäule, der sogenannten Chorda dorsalis entstanden. Obwohl sie außerhalb der Hirnhaut gewachsen sind, können sie häufig zu einer Kompression von Hirnstamm und Hirnnerven führen und dementsprechend auch in diesem Bereich Symptome verursachen

Angiomyxom

Als Angiomyxome wird eine seltene Art von Weichteiltumoren bezeichnet, welche vor allem um die Genitalien, den Rumpf oder am Kopf- und Halsbereich entstehen kann. Mediziner unterscheiden dabei zwischen oberflächlichen und aggressiven Angiomyxomen. Da Angiomyxome in der Regel langsam wachsen und sich meist nicht auf andere Körperteile ausbreiten, gilt die Krankheit nicht als Krebs.

Angioma

Ein Angiom ist eine Fehlbildung der Gefäße, bei der die betroffenen Gefäße eine vermehrte Innenschicht bilden. Die Krankheit ist meist angeboren, kann sich aber in eher seltenen Fällen auch durch sogenannte Blutschwämmchen (Hämangiome) im Erwachsenenalter ausbilden. Einige Menschen sind mit zunehmenden Lebensalter nahezu übersät von punktförmigen Hautschwämmchen. Angiome können sowohl im Gesicht als auch an Organen entstehen und bilden sich in der Regel von alleine zurück, weswegen sie als ungefährlich angesehen werden. Angiome können durch eine Lasertherapie, bzw. operativ entfernt werden, sollten sie beispielsweise unästhetisch wirken oder Reizungen hervorrufen.