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Syringomyelie

Was ist eine Syringomyelie?

Eine Syringomyelie ist Erkrankung des Rückenmarks, welche eher selten auftritt und entweder angeboren oder erworben wird. Nur zirka acht von 100.000 Personen bilden eine Syringomyelie aus, wobei Männer meist häufiger betroffen sind als Frauen. Typisch für eine Syringomyelie sind einzelne oder mehrere mit Hirnwasser gefüllte Hohlräume im Rückenmark, welche Syringen genannt werden. Die Syringen entstehen vor allem in der Halswirbelsäule oder der oberen Brustwirbelsäule. In einigen Fällen kann eine Syrinx auch im unteren Hirnstamm wachsen. Mediziner sprechen dann von einer Syringobulbie.

Welche Formen von Syringomyelie werden unterschieden?

Mediziner unterscheiden zwischen einer angeborenen und erworbenen Syringomyelie. Eine angeborene Syringomyelie liegt in 50 bis 80 Prozent aller Fälle vor und entsteht aufgrund einer Fehlbildung in der Embryonalentwicklung, einer sogenannten Chiari-Malformation. Hierbei kommt es zu einer Verschiebung des Kleinhirns und des Nachhirns in Richtung des Rückenmarkskanals, wodurch das Nervenwasser nicht mehr frei fließen kann. Eine erworbene Syringomyelie kann hingegen durch eine schwere Rückenmarksverletzung, als Folge einer Entzündung der Hirnhäute oder durch einen Tumor im Rückenmark auftreten.

Durch welche Symptome äußert sich eine Syringomyelie?

Vergrößert sich die Syrinx im Laufe der Zeit, können benachbarte Nervenbahnen gequetscht, bzw. dauerhaft geschädigt werden. Dadurch können verschiedene Beschwerden ausgelöst werden, welche meist mit einer verringerten Temperatur- und Schmerzwahrnehmung, zum Beispiel in den Händen, beginnt. Danach können weitere Symptome hinzukommen, wie Schmerzen im Schulter-Arm-Bereich, Störungen bei der Entleerung von Blase und/oder Darm sowie Empfindungsstörungen. In besonders schweren Fällen kann es in Folge einer Syringomyelie auch zu Lähmungserscheinungen kommen, welche besonders häufig in den Beinen auftreten können. Handelt es sich bei der Syringomyelie um eine angeborene Form, äußern sich die ersten Beschwerden meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr.

Wie wird eine Syringomyelie diagnostiziert?

Nach der Aufnahme der Anamnese wird der behandelnde Arzt eine körperlich-neurologische Untersuchung vornehmen, welche sowohl eine Untersuchung der Reflexe als auch der Muskelkraft, zum Beispiel der Arme und Beine umfasst. Ergibt sich hiernach der Verdacht auf eine Syringomyelie, wird eine Magnetresonanztomografie (MRT) des Gehirns und des Rückenmarks vorgenommen. Auf einem detaillierten MRT-Bild sind Syringen hinsichtlich ihrer Lage und Größenausdehnung gut erkennbar.

Wie wird eine Syringomyelie behandelt?

Eine Syringomyelie kann hinsichtlich seiner Beschwerden im Rahmen einer konservativen Behandlung gelindert werden. In einigen Fällen ist auch ein operativer Eingriff sinnvoll. Meist wird hierbei der Schädel bis hin zum Rückenmark geöffnet. Sollte die Syringomyelie durch einen Unfall entstanden sein, werden die Wirbelbögen entfernt und die Verklebungen der weichen Rückenmarkshäute gelöst, damit das Hirnwasser wieder ungehindert abfließen kann.

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