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Dengue-Virus

Beim Dengue-Virus handelt es sich um ein Virus, welches in Menschen als auch in Primaten ein hämorrhagisches Fieber, das Denguefieber auslösen kann.
Die Erreger werden durch Stechmücken, hauptsächlich der Aedes-Familie, übertragen. Das Dengue-Virus gehört zur Familie der Flaviviridae. Diese bestehen aus einer Einzelstrang-RNA mit positiver Polarität. Umgeben ist das Virus mit einem sphärischen Kapsid.

Chikungunya-Virus

Beim Chikungunya-Virus, kurz CHIK-Virus, handelt es sich um eine fieberhafte Infektion, die zu den sogenannten Reisekrankheiten gezählt wird. Der Erreger wird von Stechmücken, vor allem durch die asiatische Tigermücke auf den Menschen übertragen. Neben dem sehr hohen Fieber sind auch starke Muskel- und Gelenkschmerzen charakteristische Chikungunya-Symptome.

Humanes Papillomavirus (HPV)

Das humane Papillomavirus ist das Virus, welches am häufigsten über den Geschlechtsverkehr übertragen wird. Bisher gibt es etwa 200 bekannte HPV-Typen, davon sind 40 fähig, die Geschlechtsorgane von Menschen zu befallen. Etwa 80 % der Menschen infizieren sich durch sexuellen Kontakt mindestens einmal im Leben mit HPV. Doch nur in den wenigsten Fällen werden Symptome bemerkt.

Die humanen Papillomaviren können allerdings auch eine Entstehung von Gebärmutterhalskrebs oder verschiedene Warzenarten begünstigen. Die HPV werden in Niedrigrisiko-Gruppen (z. B. Typ 6 und 11) und in Hochrisiko-Gruppen (z. B. Typ 16 und 18) unterteilt. Sollte sich ein Mensch mit einem Hochrisiko-Typ infizieren, steigt im Laufe der Jahre enorm das Risiko, dass sich Krebs entwickelt.

Astrovirus

Beim humanen Astrovirus, kurz HAstV, handelt es sich um ein RNA Virus, welches weitverbreitet ist und eine häufige Ursache von Gastroenteritiden darstellt. Sie gehören zur Familie der Astroviridae und bislang konnten 7 verschiedene Serotypen nachgewiesen werden. Das humane Astrovirus ist ein unbehülltes Virus mit positiv-orientierter, einzelsträngiger RNA. Es wird zur Baltimore-Gruppe IV gezählt.

Das Astrovirus wurde im Jahr 1975 das erste Mal elektronenmikroskopisch im Stuhl eines kleinen Kindes entdeckt und nachgewiesen. Heutzutage weiß man, dass Astroviren weltweit sehr verbreitet sind. Nach den Noro-, Rota- und Adenoviren stellen sie die vierthäufigste Ursache für virale Durchfallerkrankungen beim kleinen Kindern dar. Allerdings sind auch immunsupprimierte und ältere Personen genauso stark betroffen.

Herpesvirus Typ 6

Das Humane Herpesvirus Typ 6, kurz HHV-6 ist ein Herpesvirus der Betaherpesviren. Es ist ursächlich für die Entstehung des Drei-Tage-Fiebers. Im Jahre 1986 wurde das Virus vom amerikanischen Virologen Robert Gallo entdeckt. Das von Herpesviren Typ 6 verursachte Drei-Tage-Fieber tritt bei Babys oder Kleinkindern häufig meist zwischen dem sechsten Lebensmonat und dem zweiten Lebensjahr auf. Bis zum dritten Lebensjahr sind so gut wie alle Kinder schon einmal in Kontakt mit dem Herpesvirus Typ 6 gekommen. Hierbei liegt keine Saisonalität vor. Das Virus besteht das ganze Jahr über.

Simian-Virus-40

Beim Simian-Virus-40, übersetzt auch Affenvirus 40, handelt es sich um ein Virus aus der Gruppe der Polymaviridae. Hauptsächlich bekannt ist das Virus unter der Abkürzung SV-40.

Das Simian-Virus-40 wurde 1960 in den Zellkulturen von Nierenzellen von Rhesusaffen entdeckt, welche zur Herstellung des Impfstoffes Polio verwendet wurden. Zwischen 1955 und 1963 wurden wohl mehrere Millionen Menschen mit dem injizierbaren und oralen Impfstoff geimpft und dadurch mit dem Simian-Virus-40 infiziert. Das Simian-Virus-40 kommt sowohl bei Primaten als auch bei Menschen vor. Die natürlichen Wirte des SV 40 sind vor allem Rhesusaffen und die asiatischen Makaken.

Pfeiffersche Drüsenfieber

Das Pfeiffersche Drüsenfieber ist eine Infektionskrankheit, die durch das Epstein-Barr-Virus ausgelöst wird. Dieses Virus gehört zur Familie der Herpes-Viren. Die Erkrankung ist weltweit verbreitet und kommt das ganze Jahr über vor. Etwa 90 Prozent der Menschen haben sich bis zu ihrem 30. Lebensjahr mindestens einmal mit dem Virus angesteckt.

Zikavirus

Das Zikavirus, ist ein RNA-Virus aus der Familie Flaviviridae. Es ist der Auslöser des sogenannten Zika-Fiebers. Das Zikavirus, wird überwiegend durch Stechmücken auf den Menschen übertragen. Eine Infektion löst in der Regel eine hochfieberhafte Infektion aus. Laut dem Bundesministerium für Gesundheit entwickeln nur etwa 1/4 der Infizierten überhaupt Symptome. Meist verläuft die Erkrankung mild, wobei einen Ansteckung während der Schwangerschaft auf das ungeborene Kind möglich ist. Besonders im Jahr 2015 wurden vermehrt Fälle in Brasilien nachgewiesen, bei denen neugeborenen Kinder einer infizierten Mutter, einen viel zu kleinen Kopf hatten. Meist litten die Kinder auch unter schweren Hirnschädigungen und geistiger Behinderung. Bei Erwachsenen stellt das Virus die Gefahr für das recht seltene Guillain-Barré-Syndrom dar. Bei dieser Erkrankungen kommt es zu schweren Schädigungen der Nerven und zu Lähmungen.

Exanthema subitum

Exanthema subitum wird auch als Drei-Tage-Fieber bezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine, in der Regel, harmlose Infektion mit dem Humanen Herpesvirus 6, kurz HHV-6 und dem Humanen Herpesvirus 7, kurz HHV-7. Meist tritt das Drei-Tage-Fieber bei Babys oder Kindern zwischen dem sechsten Monat und zwei Jahren auf. So gut wie alle Kinder sind bis zu ihrem dritten Lebensjahr mit diesen Viren in Kontakt gekommen. Von Saisonalität kann keine Rede sein, denn das Virus kommt das ganze Jahr über vor.

Sars 2

Sars 2 oder auch als Sars-CoV-2 bezeichnet oder noch besser als Coronavirus bekannt, ist ein Virus, welchen zu den Coronaviridae gehört. Das erste Mal tauchte Sars 2 im Dezember 2019 in der chinesischen Stadt Wuhan auf. Von dort verbreitete es sich rasant in der ganzen Welt.

Sars 1

Sars 1 wird auch als Sars-CoV 1 bezeichnet und ist ein Virus, das zur Familie der Coronaviridae gehört. Das Virus sorgte in den Jahren 2002/2003 für eine weltweite Pandemie, welche über 774 Todesopfer in einem Jahr forderte. Eine Infektion mit Sars 1 kann zu einem schweren akuten Syndrom der Atemwege führen.

Rubellaviren - Röteln

Röteln ist eine Infektion mit Rubellaviren. Diese werden hauptsächlich über die Tröpfcheninfektion von Menschen zu Mensch weitergegeben. Typisch für die Krankheit ist primär der Hautausschlag. Eine Infektion mit Röteln gilt zu den Kinderkrankheiten, doch auch Erwachsenen können sich mit dem Virus infizieren. Viele verwechseln die Röteln mit den Ringelröteln. Beides sind jedoch verschieden Krankheiten und werden von jeweils einem anderen Virus verursacht.
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