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Wissen in der Frequenztherapie

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Wissen in der Frequenztherapie

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Thorax Zyste

Eine Thorax Zyste ist ein mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum im Gewebe des Brustkorbs (Thorax). Der Thorax umfasst die Brusthöhle und die Brustwand. Zu ihm gehören neben Muskeln auch lebenswichtige Organe wie das Herz, die Lunge sowie die Thymsdrüse. Befindet sich die Zyste in der Lunge und handelt es sich demnach um eine Lungenzyste ist sie statt mit Flüssigkeit meist mit Luft gefüllt. Oftmals ist eine Thorax Zyste angeboren und sofern sie keine Beschwerden, wird sie eher zufällig entdeckt.

Eierstockzyste

Eine Eierstockzyste, oder auch Ovarialzyste genannt, ist ein Hohlraum an den Eierstöcken, welcher mit Flüssigkeit oder Gewebe gefüllt sein kann. Eine Eierstockzyste verursacht in den meisten Fällen keine Beschwerden und bedarf auch keiner Behandlung, da sie sich oftmals von alleine zurückbildet. Die Eierstockzyste wird oftmals nur wenige Millimeter bis Zentimeter groß und kann entweder angeboren sein oder sich im Laufe der Zeit unter bestimmten Bedingungen entwickeln.

Thymuszyste

Eine Thymuszyste entsteht außerhalb oder innerhalb der Thymusdrüse (Bries), einem wichtigen Teil des Immunsystems, welcher in der Höhe des Schlunds (Pharynx) und des vorderen oder hinteren Medistinums lokalisiert ist. Thymuszysten sind entweder angeboren oder werden im Laufe des Lebens erworben. In den meisten Fällen verhält sich eine Thymuszyste asymptomatisch und ist immer gutartig. Tritt die Thymuszyste allerdings im vorderen oberen Mediastinum auf, kann sie sehr groß werden und sollte operativ entfernt werden.

Talgdrüsenzyste

Eine gutartige Wucherung der Talgdrüse wird als Talgdrüsenzyste bezeichnet. Mediziner sprechen hierbei auch von einem Atherom oder einer Trichilemmalzyste. Im Volksmund heißt die Talgdrüsenzyste auch Grützebeutel, da im Laufe der Zeit der Inhalt der Zyste, der Talg, in seiner Konsistenz an Grütze erinnert. In 90 Prozent aller Fälle entsteht eine Talgdrüsenzyste am behaarten Kopf und tritt oftmals an dieser Stelle vermehrt auf. Talgdrüsenzysten können sich aber auch im Hals- und Nackenbereich sowie am Bauch, im Gesicht und/oder an den Genitalien ausbilden.

Pilonidalzyste

Eine Pilonidalzyste, oder auch Sinus pilonidalis genannt, wird vom Lateinischen Wort "Pilus" abgeleitet, was so viel wie Haar bedeutet. Bei einer Pilonidalzyste handelt es sich daher auch um eine Entzündung der Haar- und Talgdrüsenfollikel, welche an der Rückenmittellinie, dem Ausgang der Gesäßfalte entstehen und dort im Laufe der Zeit einen Abszess bilden. Der Volksmund spricht daher auch von einer Steißbeinfistel. Eine Pilonidalzyste ist nicht immer leicht zu behandeln und hat eine relativ hohe Rezidiv-Wahrscheinlichkeit. Überdurchschnittlich häufig erkranken junge Erwachsene im Alter zwischen 15 und 30 Jahren an einer Pilonidalzyste, wobei eher Männer als Frauen betroffen sind.
Eine neurenterische Zyste oder auch enterogene Zyste genannt, ist eine Fehlbildung des Nervenkanals, der Wirbelsäule und des Rückenmarks, welche mit keiner Intelligenzminderung (nicht-syndromal) einhergeht. Die neurenterische Zyste ist angeboren (kongenital) und ist in der Regel ventral auf das Rückenmark lokalisiert und kann manchmal auch im hinteren Mediastinum zu finden sein. Eine neurenterische Zyste entsteht durch eine Trennungstörung (Separationsstörung) der Notochord (der Urwirbelsäule) mit dem oberen Gastrointestinaltrakt. Eine neurenterische Zyste kommt nur äußerst selten vor. Weltweit sind nur zirka 35 Fälle einer neurenterischen Zyste publiziert, von denen allerdings überdurchschnittlich häufig Jungen von dieser Krankheit betroffen sind.

Morvan-Syndrom

Unter dem Begriff Morvan-Syndrom fassen Ärzte eine eher seltene, jedoch lebensbedrohliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems zusammen. Die Krankheit geht einher mit einer schweren Schlaflosigkeit, einer Überstimulation der Nerven (Neuromyotonie), Erkrankungen des autonomen Nervensystems (Dysautonomie) sowie einer Schädigung von Gehirnfunktionen (Enzephalopathie).Oftmals weist das Morvan-Syndrom hinsichtlich seiner Symptome eine Ähnlichkeit mit der limbischen Enzephalitis (LE), Entzündungserscheinungen des zentralen Nervensystems auf.

Mediastinalzyste

Eine Mediastinalzyste ist eine Erkrankung des Zwischenfellraums (Mediastinum), bei der mit schleim- oder flüssigkeitsgefüllte Hohlräume entstehen. Meist wird eine Mediastinalzyste zufällig entdeckt und verhält sich asymptomatisch. Bei einigen Patienten kann eine Mediastinalzyste jedoch unspezifische Symptome hervorrufen, wie etwa Luftnot, ein Druckgefühl, Heiserkeit, Husten und/oder Schluckstörungen, welche auch durch andere Krankheiten verursacht werden können. Mediastinalzysten kommen relativ häufig vor und machen immerhin 12 Prozent der häufigsten mediastinalen Primärtumore aus.

Tarlov-Zyste

EineTarlov-Zyste, auch perineurale Zyste genannt, ist eine mit Hirnwasser gefüllte Aussackung der Nervenwurzel der Spinalganglien. Sie entsteht durch ein gestörtes Druckverhältnis im Liquor-Raum, welches zum Beispiel durch eine Entzündung der Arachnoidea (mittlere der drei Hirnhäute) hervorgerufen werden kann und tritt meist multipel auf. Frauen erkranken überdurchschnittlich häufiger an einer Tarlov-Zyste. Es handelt sich hierbei jedoch um eine relativ seltene Erkrankung.

Fibrozystische Mastopathie

Als Fibrozystische Mastopathie wird eine knotige Vermehrung des Brust- und Bindegewebes genannt. Eine Fibrozystische Mastopathie ist demnach eine gutartige, an sich harmlose Brusterkrankung, bei der es neben der Ausbildung von Knoten auch zu einer harmlosen Zystenbildung kommen kann. In den meisten Fällen betrifft die Fibrozystische Mastopathie beide Brüste und wird durch körpereigene Hormone anregt, weswegen vor allem Frauen vor den Wechseljahren im Alter von 30 bis 55 Jahren überdurchschnittlich häufig daran erkranken.

Gallengangszyste

Als Gallengangszyste wird eine angeborene Erweiterung des Hauptgallengangs, bzw. der intrahepatischen Gallengänge bezeichnet. Während der Hauptgallengang die Gallenflüssigkeit von der Leber in den Darm transportiert, befinden sich die intrahepatischen Gallengänge innerhalb der Leber. Die Gallengänge sind für den Rücktransport der reizenden Pankreassäfte in die Leber zuständig. Eine Gallengangszyste entsteht zum Beispiel dann, wenn eine zu weite Entfernung zwischen dem Hauptgallengang und dem Bauchspeicheldrüsengang zum Darm vorliegt. Derzeit erkranken in Deutschland noch relativ wenig Menschen an einer Gallengangszyste, jedoch ist die Tendenz steigend. Eine Gallengangszyste kann auch als Choledochuszyste bezeichnet werden.

Fibroadenom

Als Fibroadenom wird ein gutartiger Brusttumor bezeichnet, der aus Drüsengewebe (Adenom) und Bindegewebe (Fibrom) besteht und selten größer als drei Zentimeter wird. Fibroadenome können vereinzelnd oder vermehrt an unterschiedlichen Stellen der Brust entstehen. In den meisten Fällen bedürfen Fibroadenome keiner Behandlung, können jedoch operativ entfernt werden. Besonders Frauen, bei denen die Wechseljahre noch nicht eingesetzt haben, können überdurchschnittlich häufig ein Fibroadenom ausbilden. Ob und inwieweit ein Fibroadenom das Risiko für Brustkrebs erhöht, ist bislang noch nicht geklärt.
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