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Würmer und Frequenztherapie

Was sind Würmer?

Würmer sind Parasiten. Sie siedeln sich beim Menschen vor allem im Verdauungstrakt an und können unter Umständen Krankheiten hervorrufen. Wurmerkrankungen können weltweit auftreten, sind aufgrund der guten hygienischen Bedingungen unserer Breitengrade jedoch eher selten. Die Wurmerkrankungen, die in Deutschland auftreten, sind daher eher harmlos zu nennen und können mit der entsprechenden Therapie schnell geheilt werden. Meist sind dies Erkrankungen, welche zum Beispiel durch Madenwürmer hervorgerufen werden. Vor allem Kinder sind überdurchschnittlich häufig von meist ungefährlichen Wurmerkrankungen betroffen. Viele der Wurmerkrankungen können jedoch durch die entsprechenden Wurmmittel gut behandelt werden.

Was ist eine Wurmerkrankung?

Wurmerkrankungen werden fachsprachlich auch Helminthosen genannt. Sie werden durch einen Wurmbefall hervorgerufen und betreffen besonders häufig den Magen-Darm-Trakt und/oder anderer Organe wie die Leber, die Lunge oder das Gehirn. Zu den häufigsten Würmern, die auf den Menschen übergehen können, zählen die Bandwürmer (Cestoden), Fadenwürmer (Nematoden) sowie die Saugwürmer (Trematoden).

Was sind die Symptome von Wurmerkrankungen?

Die folgenden eher unspezifischen Symptome können auf eine Wurmerkrankung hindeuten:

  • Schlafprobleme,
  • Konzentrationsschwierigkeiten,
  • Bauchschmerzen, welche mit Blähungen und einem Druck im Oberbauch einhergehen können,
  • Übelkeit,
  • Appetitlosigkeit,
  • Hautveränderungen und/oder ein Juckreiz im Analbereich,
  • Ausscheidung von Würmern, bzw. Wurmteilen im Stuhl,
  • Gewichtsverlust,
  • Blässe und Schwäche, welche durch eine Blutarmut hervorgerufen werden kann,
  • Gelbsucht, Atemnot und Reizhusten können auf einen Hunde- oder Fuchsbandwurm hindeuten,
  • Fieber, Kopf- und Bauchschmerzen sowie Blut im Stuhl und/oder Urin nach Asien- und/oder Afrikareisen können auf Saugwürmer (Schistosomen) hindeuten.

Wie kann man sich mit Würmern infizieren?

Insbesondere bei den Wurmarten, die besonders häufig in Deutschland anzutreffen sind, erfolgt die Infektion meist durch den Mund. Hierbei können zum Beispiel Wurmeier auf verseuchtem Gemüse, Fallobst, im Sand oder in der Erde vorkommen. Da besonders Kleinkinder oft verschmutzte Hände, Sand oder Gegenstände in den Mund nehmen, sind sie überdurchschnittlich häufig von Würmern betroffen. Doch auch durch den Verzehr von rohem oder halbgarem Fleisch, welches mit Wurmlarven infiziert ist, können Wurminfektionen übertragen werden. Dies ist zum Beispiel bei Bandwürmern der Fall. Wurden die Wurmeier, bzw. Larven erst einmal über den Mund aufgenommen, können sie sich im Körper zu ausgewachsenen Würmern entwickeln. Je nach Wurmart können die Eier des Wurms, bzw. Wurmteile über den Stuhl wiederum ausgeschieden werden.

Welche Arten von Würmern werden unterschieden?

Insbesondere in unseren Breitengraden treten die folgenden Wurmarten besonders häufig auf:

  • Fadenwürmer (Nematoden): Hierzu gehören unter anderem die sogenannten Madenwürmer (Oxyuren, Enterobius vermicularis). Sie werden über verunreinigte Nahrung, Spielzeug oder Wäsche aufgenommen. Besonders Kinder im Kindergarten oder der Grundschule stecken sich besonders häufig mit Fadenwürmern an. Sie können bis zu 12 mm lang werden und sich im unteren Dünndarmbereich, im Dickdarm oder im Wurmfortsatz ansiedeln.
  • Spulwürmer (Ascaris lumbricoides): Sie werden häufig durch verunreinigtes Gemüse aufgenommen und siedeln sich im Dünndarm des Menschen an, legen hier ihre Larven ab, welche wiederum durch die Darmwand ins Blut und durch den Blutkreislauf in die Leber und in die Lunge gelangen. Während dieser Wanderung können die Betreffenden unter leichtem Fieber, Husten oder anderen grippeähnlichen Symptomen leiden. Die Spulwürmer können bis zu 40 cm lang werden, Knäuele im Darm bilden und auf diese Weise den Darm verschließen.
  • Trichinen (Trichinella spiralis): sind besonders häufig bei Haus- und Wildschweinen anzutreffen und können durch den Verzehr von rohem Schweinefleisch auf den Menschen übertragen werden. Trichinen verursachen, sofern sie sich im Darm ansiedeln, neben wässrigen Durchfällen, Übelkeit, Erbrechen und leichtes Fieber. Befallen die Larven der Trichinen hingegen die Muskulatur, können musekelschmerzen oder Wassereinlagerungen die Folge sein. Sollten es die Trichinen bis zum Herzbereich schaffen, können sie eine Herzmuskelentzündung hervorrufen. Im Gehirn verursachen sie neurologische Beschwerden.

Wie wird eine Wurmerkrankung diagnostiziert?

Besteht der Verdacht auf einen Wurmbefall, wird der Arzt in der Regel eine mikroskopische Stuhluntersuchung durchführen. Hierbei werden die Wurmeier sichtbar, wodurch eine Infektion als bewiesen gilt. Handelt es sich zum Beispiel um Bandwurmglieder vom Rinder- und Schweinebandwurm sind diese bereits mit bloßem Auge im Stuhl sichtbar. Die Eier von Spulwürmern können mittels eines Stücks Tesafilms auf den Darmausgang sichergestellt werden. Denn die am Tesa klebenden Eier können unter dem Mikroskop sichtbar gemacht werden.

Sollte hingegen bei Reiserückkehrern der Verdacht auf eine akute Schistosomiasis (Saugwürmer) vorliegen, können die Eier der Saugwürmer etwa 5 bis 12 Wochen nach der vermutlichen Infektion im Stuhl nachgewiesen werden. Alternativ kann auch ein Test auf Antikörper im Blut vorgenommen werden.

Wie lässt sich eine Wurmerkrankung behandeln?

Die Wurmerkrankungen, die in unseren Breitengraden auftreten, lassen sich für gewöhnlich vom Arzt gut medikamentös mit sogenannten Wurmmitteln (Anthelminntika) behandeln. Durch die entsprechenden Medikamente werden die Würmer abgetötet und können ausgeschieden werden. Je nach Wurmart können dabei verschiedene Medikamente zum Einsatz kommen, wie Pyrantel, Albendazol oder Mebendazol. Oftmals genügt bereits eine einmalige Einnahme des Medikaments. In schwereren Fällen des Wurmbefalls kann es auch notwendig sein, das Medikament für drei Tage, bzw. über einen längeren Zeitraum einzunehmen. Manchmal kann auch eine Wiederholung der Behandlung nach etwa zwei Wochen empfehlenswert sein, um einem erneuten Wurmbefall vorzubeugen.

Zur Unterstützung der entsprechenden Behandlung, sollte auf jeden Fall auf Hygiene geachtet werden. Nur so kann eine erneute Ansteckung verhindert, aber auch das Umfeld entsprechend geschützt werden. Folgende Hygienemaßnahmen sollten eingehalten werden:

  • gründliches und häufiges Händewaschen mit Seife: dies gilt insbesondere nach jedem Toilettengang, vor dem Essen sowie bei Kindern nach dem Spielen im Freien.
  • Fingernägel kurz schneiden und kein Nägelkauen
  • sorgfältige Intimpflege
  • tägliches Wechseln der Unterwäsche
  • Wechseln der Bettwäsche nach der Wurmbehandlung
  • Waschen von Bett- und Unterwäsche bei mindestens 60° Celsius

Wie steht die Prognose nach einer Wurmerkrankung?

Handelt es sich um einen leichten Wurmbefall, sollte die Infektion nach den entsprechenden Wurmmitteln schnell abklingen. Sind hingegen Organe betroffen gewesen, hängen die Heilungsaussichten vom Ausmaß des Wurmbefalls ab. Wurde die Blase beeinträchtigt, erhöht sich das Risiko, das sich zu einem späteren Zeitpunkt Blasenkrebs ausbildet.

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