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Wissen in der Frequenztherapie

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Hibernom

Ein Hibernom beschreibt einen angeborenen, seltenen gutartigen (benignen) Tumor des Fettgewebes (Lipom), der sehr langsam wächst. Er bildet sich beim Erwachsenen durch versprengte Reste des fetalen braunen Lipomgewebes der Unterhaut aus. Ein Hibernom entsteht für gewöhnlich im Subkutangewebe oder in der Muskulatur, bevorzugt in der Luftröhre (Trachea) oder im Mediastinum entlang des Ösophagus und kann eine Größe zwischen 5 und 10 cm annehmen. In seltenen Fällen kann ein Hibernom auch bis zu 20 cm groß werden und sich auch im Nacken oder zwischen den Schulterblättern ausbilden. In diesem Fall verursacht es in der Regel aufgrund seines Drucks Schmerzen. Männer ekranken etwas häufiger an einem Hibernom als Frauen. Überdurchschnittlich häufig bilden sich Hibernome in der 3. oder 4. Lebensdekade aus. Bei Kindern treten Hibernome so gut wie nie auf.

Myxom

Ein Myxom ist eine seltene gutartige (benigne) Zellwucherung des Herzens. In etwa dreiviertel aller Krankheitsfälle bildet sich das Myxom im Vorhof des Herzens aus (sogenanntes Vorhofmyxom), wobei es deutlich öfters im linken als im rechten Vorhof lokalisiert ist und der Herzinnenwand aufsitzt. Die sogenannten Vorhofmyxome bilden sich häufiger bei Frauen als bei Männern aus und treten meist spontan in der zweiten Lebenshälfte auf. Der Altersgipfel liegt hier zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr. Das Myxom entspringt dem Vorhofseptum und bildet sich aus Bindegewebszellen aus. Überwiegend nimmt das Myxom eine gestielte Form an und wächst von der Herzinnenwand in den Hohlraum des Vorhofes hinein.

Maligner Hirntumor

Ein maligner (bösartiger) Hirntumor äußert sich als Geschwulst im Gehirn, wobei der Tumor im Gehirn entstanden sein kann oder sich durch Mestastasenbildung von einem anderen Körperteil bis hin ins Gehirn ausgebreitet hat. Ein bösartiger Hirntumor, auch Glioblastom genannt, ist die aggressivste Form eines Hirntumors, die öfters bei älteren Menschen auftritt. Männer erkranken dabei etwas häufiger an einem malignen Hirntumor als Frauen. Das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt zwischen 55 und 65 Jahren.

Inselzellkarzinom

Das Inselzellkarzinom ist ein, von der Bauchspeicheldrüse ausgehender, bösartiger Tumor. Das Inselzellkarzinom ist eine seltene, dennoch, bei früher Diagnostik, gut behandelbare Form des Bauchspeicheldrüsenkrebses, welcher in den Zellen der Bauchspeicheldrüse beginnt. Das Inselzellkarzinom kann dazu führen, dass die Bauchspeicheldrüse zu viel Insulin oder andere Hormone produziert.

Fibrose

Eine Fibrose oder Sklerose ist eine Gewebeveränderung und zeichnet sich durch die Vermehrung von Bindegewebszellen und Kollagenfasern aus. Das Bindegewebe wirkt dadurch hart und weniger elastisch und erfüllt seine Aufgaben nur noch eingeschränkt. Die Erkrankung kann sich in einzelnen Geweben, aber auch Organen, bis hin zu ganzen Organsystemen manifestieren.

Enchondromatose

Eine Enchondromatose verursacht multiple knorpelige Tumore, sogenannte Enchondrome, welche sich vor allem im mittleren Teil des Röhrenknochens der Finger- und Zehenglieder (Diaphysen der Phalangen) bilden. In manchen Fällen treten Enchondrome auch in den Knochenenden (Metaphysen) langer Röhrenknochen in Erscheinung. Eine Enchondromatose, die hauptsächlich durch eine genetische Mutation ausgelöst wird, verursacht Wachstumsstörungen, Frakturen, aber auch Fehlbildungen. Die Mutation findet aufgrund einer somatischen Veränderung statt. Das heißt, dass für die Genmutationen bislang keine genetische Disposition verantwortlich gemacht werden kann. Eine Enchondromatose wird daher von Wissenschaftlern nicht als genetische Erkrankung angesehen.

Chorioangiom

Chorangiome sind gutartige (benigne) Tumore des Choriongewebes, welches die embryonale Hülle (Plazenta) ausmacht. Die äußerst seltene Krankheit, welche in etwa 05, bis 1 Prozent aller Schwangerschaften auftritt, entsteht durch eine fetale oder maternale Fehlbildung. Ein Chorioangiom wird in der Regel im zweiten Trimester der Schwangerschaft mittels Ultraschall (Sonografie) festgestellt. Während große Chorionangiome Schwangerschaftskomplikationen verursachen, verhalten sich kleinere Chorionangiome asymptomatisch. In der überwiegenden Mehrheit aller Krankheitsfälle trifft letzterer Fall zu, d.h. dass die Chorioangiome klinisch nicht signifikant sind und die Plazentafunktion nicht beeinträchtigen.

Mycosis fungoides

Mycosis fungoides ist eine, von den T-Lymphozyten ausgehende, Erkrankung. Sie zählt zu den niedrigmalignen Non-Hodgkin-Lymphomen. Die T-Lymphozyten sind die Zellen des Immunsystems, welche normalerweise Krankheitserreger angreifen. Jedoch entarten diese bei einer Mycosis fungoides und befallen die Haut. Deshalb wird diese Erkrankung auch als Wuchterflechte bezeichnet. Die Ursachen für diese Erkrankung sind bislang noch unbekannt.

Morbus Paget

Bei der Krankheit Morbus Paget handelt es sich um eine Erkrankung der Knochen. Stellenweise bilden sich verformte und verdickte Knochen aus. Bisher ist die genaue Ursache für die Entstehung der Erkrankung noch völlig unbekannt, allerdings ist es möglich, dass eine Virusinfektion und auch genetische Faktoren dabei eine Rolle spielen. Bezeichnet wird Morbus Paget nach dem Entdecker, dem britischen Chirurg Sir James Paget, der diese 1877 zum ersten Mal entdeckte. Durch den Morbus Paget geraten der Abbau und der Aufbau der Knochen im Körper aus dem Gleichgewicht, aufgrund dessen sich eine Instabilität und Deformierung des Skeletts entwickelt. Dafür sind krankhafte Veränderungen der Zellen, welche für den Knochenabbau verantwortlich sind, ursächlich. Meist tritt der Morbus Paget erst ab dem 40. Lebensjahr auf und die Mehrheit der Patienten bleibt symptom- und beschwerdefrei, weswegen die Krankheit auch oft ein Leben lang unentdeckt bleiben kann.

Lentigo maligna

Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine der mehreren vorkommenden Unterformen eines Melanomes, schwarzer Hautkrebs. Bei einem Lentigo maligna handelt es sich um eine Krebsart, welche sich von pigmentbildenden Hautzellen, der Melanozyten, ableitet. Das Besondere an einem Lentigo maligna ist, dass hierbei weniger die gelegentlich vorkommenden intensive Belastung der Sonne ursächlich ist, sondern eher das gesamte erhaltende Licht der Sonne über das gesamte Leben. Daher tritt eine Lentigo maligna auch hauptsächlich bei älteren Menschen auf. Am häufigsten entsteht dieser Krebs im Gesicht.

Hypopharynxkarzinom

Das Hyphopharynxkarzinom ist ein bösartiger Tumor im Bereich des Schlundbereichs, dem Hypopharynx. Es ist eine Form des Larynxkarzinoms. Meist handelt es sich um ein mäßig differenziertes Plattenepithelkarzinom. In mehr als 95 % der Fälle geht der Tumor nämlich von der oberflächlichen Zellschicht, dem Plattenepithel aus. Hierbei wird zwischen dem Hypopharynxkarzinom und einem Tumor im Bereich der Stimmbänder, Larynxkarzinom, unterschieden. Eine genaue Abgrenzung ist allerdings oft nicht möglich. Da die Sinus-piriformis-Karzinome größtenteils eine submuköse Ausbreitung haben, stellen sie überwiegend nur die „Spitze des Eisbergs dar“. Am häufigsten tritt das Hypopharynxkarzinom bei Menschen zwischen dem 50. und 60 Lebensjahr auf, wobei Männer deutlich häufiger davon betroffen sind als Frauen.

Zementoblastom

Ein Zementoblastom ist ein seltener und gutartiger mesenchymaler odontogener Tumor. Dieser geht von den Zementoblasmen, also den zementbildenden Zellen aus und ist im genauen Kontakt zur Zahnwurzel zu lokalisieren. Es wächst recht langsam, kann aber mitunter eine beachtliche Größe entwickeln. Ein Zementoblastom tritt meist zwischen dem 20. und 40 Lebensjahr auf, wobei Frauen sind statistisch gesehen häufiger betroffen als Männer. Doch auch Kinder können von einem Zementoblastom betroffen sein.
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