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Wissen in der Frequenztherapie

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Humanes Herpesvirus 8

Das Humane Herpesvirus 8 – auch bekannt als Karposi- Sarkom- Herpes- Virus- ist ein Doppelsträngiges DNA Virus.

In der großen Familie der Herpesviren gehört es zu der Untergruppe der Gammaherpesviren.

Die Herpesviren gehören zu einer allgemein sehr bekannten Virenfamilie, die verschiedene, allgemein sehr populäre Volkskrankheiten wie die Fieberblase, Windpocken (durch den Varizellavirus) oder die Gürtelrose (bei Reaktivierung des Varizellavirus) verursachen kann.

Die Virologen Patrick S. Moore und Yuan Chang konnten gemeinsam mit ihrer Forschungsgruppe 1994 das Virus ausfindig machen.

Ihnen war das häufige Auftreten des Kaposisyndroms bei HIV erkrankten Personen aufgefallen und konnten bei näherer Untersuchung das Herpesvirus 8 (HHV-8) klassifizieren.

So wie alle anderen Herpesviren auch, hat das humane Herpes Virus 8 eine sehr Latenz. Es kann über Jahre im Körper existieren, ohne bemerkt zu werden, jedoch zu jeder Zeit reaktiviert werden und in Erscheinung treten.

Rhabdomyosarkom

Das Rhabdomyosarkom (RMS) ist eine bösartige (maligne) Krebserkrankung und stellt die dritthäufigste Tumorart bei Kindern außerhalb des Zentralnervensystems dar, welches überdurchschnittlich bei Kindern unter 7 Jahren auftritt. Der Tumor kommt häufiger bei hellhäutigen Kindern als bei dunkelhäutigen Kindern vor und trifft Jungen etwas öfter als Mädchen. Das Sarkom entsteht aus embryonalen mesenchymalen Stammzellen, d.h. dem Vorläufergewebe der Muskulatur. Ein Rhabdomyosarkom zählt somit zu der Gruppe der Weichteilsarkome und ist der häufigst vorkommende Weichteiltumor im Kindesalter. Es wird wiederum in das embryonale und das alveoläre Rhabdomyosarkom unterteilt. Ein Rhabdomyosarkom wird durch das bildgebende Verfahren einer Computer- oder Magnetresonanztomografie diagnostiziert und durch eine Biopsie bestätigt. Zur Behandlung kommt oftmals eine multimodale Therapie zum Einsatz, d.h. die chirurgische Entfernung des Tumors, mit einer anschließenden Strahlen- und/oder Chemotherapie.

Weißer Hautkrebs

Weißer oder auch heller Hautkrebs ist die häufigste Art von Hautkrebs. Dabei wird weißer Hautkrebs eingeteilt in ein Basalzellkrebs (Basalzellkarzinom) und ein Spinaliom (Plattenepithelkarzinom), den sogenannten Stachelkrebs, wobei Basalzellkrebs deutlich öfter vorkommt. Beide Krebsarten wachsen eher langsam und bilden nur selten Metastasen.

Hepatitis C Virus

Hepatitis Viren treten in unterschiedlichen Formen auf, sie werden alphabetisch klassifiziert als Hepatits A Virus (HAV), Hepatitis B Virus (HBV) , Hepatitis C Virus (HCV), Hepatitis D Virus (HDV) und Hepatitis E Virus (HEV). Beim Hepatitis C Virus handelt es sich um ein behülltes einzelsträngiges RNA Virus mit positiver Polarität (ss+ RNA), welches bis heute die einzige bekannte RNA Virus, welches eine chronische Erkrankung verursachen kann. Hepatitis C zählt wohl zu den bekanntesten Hepatits Viren, obwohl eine Infektion mit Hepatits A um einiges häufiger auftritt (diese Form der Hepatitis ist jedoch weniger bedrohlich).
1989 konnte das Virus mit gentechnischen Methoden identifiziert werden. Die Entdecker Harvey J. Alter, Michael Houghton and Charles M. Rice erhielten für diese Errungeschaft im Jahr 2020 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin.

Eppstein- Barr- Virus

Das Eppstein- Barr- Virus ist auch als Humanes-Herpes-Virus 4 bekannt. Es handelt sich um ein humanpathogenes, Doppelsträngiges DNA Virus und ist zugehörig zu der Familie der Herpes Viren. 1964 wurde das Virus von Michael Anthony Epstein und Yvonne M. Barre beschrieben, nachdem sie es bei einen am Burkitt-Lymphom erkrankten Patienten nachweisen konnten. Das Eppstein- Barr- Virus ist das erste Virus, welches mit einer Krebserkrankung in Verbindung gebracht werden konnte und ist somit das erste klassifizierte Onkovirus.
Die Herpesviren sind eine äußerst bekannt Virenfamilie. Jedem ist die klassische Fieberblase bekannt, oder die Erkrankung an den Windpocken, die vor allem bei Kindern auftritt und deren Folgeerkrankung, die Gürtelrose. Auch das Humane Cytomegalieviru (Humane Herpesvirus 5) zählt zu den Herpesviren. Es handelt sich dabei um ein behülltes, Doppelsträngiges DNA-Virus, das einen typischen, sehr großen Zellkern aufweist.
Die Membranhülle des Humanen Herpes Virus 5 ist äußerst empfindlich, weshalb das Virus außerhalb eines Wirtes nur eine sehr kurze Überlebensdauer hat. Generell hat das Virus ein sehr enges Wirtspektrum und ist sehr empfindlich gegenüber diversen Lösungsmitteln und Säuren. Auch hat das Virus einen sehr langsamen Vermehrungszyklus, tritt es jedoch einmal im Körper auf, verschwindet es, so wie alle anderen Herpesviren, nie mehr ganz.

Peniskrebs

Peniskrebs wird medizinisch auch Peniskarzinom genannt. Hierbei handelt es sich in fast 95 Prozent aller Fälle um ein Plattenepithelkarzinom, d.h. einen bösartigen (malignen) Tumor. Im Gegensatz zu anderen Krebserkrankungen tritt Peniskrebs eher selten auf und betrifft in Deutschland jährlich nur etwa einige hundert Männer, meist ab dem 60. Lebensjahr. Noch seltener tritt Peniskrebs bei Männern unter 40 Jahren auf.

Hepatitis B Virus ( HBV)

Bei einer Hepatitis handelt es sich um eine infektiöse Lebererkrankung, die entweder angeboren ist oder durch einen Virus oder einem Baktierum erworben wurde. Am bekanntesten sind die Hepatitis Viren, da dahingehend auch sehr viel Aufklärungsarbeit getätigt wird. Allgemein ist bekannt, dass man, wenn man sich mit einem Hepatitis Virus infiziert, an einer chronischen Leberentzündung erkranken kann. Was vielen keineswegs bewusst ist: Bei einem Hepatitis B Virus handelt es sich auch um einen Onkovirus, was bedeutet er kann nicht nur eine Leberentzündung auslösen, sondern in weiterer Folge auch eine Krebserkrankung.

Ewing-Sarkom

Das Ewing-Sarkom ist eine äußerst bösartige Form von Knochenkrebs (hochmaligne), welche besonders häufig bei Kindern und Jugendlichen bis zum 15. Lebensjahr auftritt und den zweithäufigsten malignen Knochenkrebs in dieser Gruppe darstellt, gefolgt vom Osteosarkom. Dabei bilden Jungen öfter ein Ewing-Sarkom aus als Mädchen. Besonders betroffen ist dabei in 60 Prozent aller Fälle die Markhöhle großer Röhrenknochen (Diaphyse). Seltener bildet sich das Ewing-Sarkom auch im Becken (18 Prozent aller Fälle) und in kurzen und flachen Knochen, wie den Rippen (8 Prozent aller Fälle) aus. Das Ewing-Sarkom kann auch im Schulterblatt (Scapula) und den Wirbelkörpern vorkommen. Ganz selten tritt es im Weichteilgewebe, d.h. im Binde-, Muskel- oder Fettgewebe auf. Bleibt das Ewing-Sarkom unbehandelt, versterben zirka 90 Prozent aller Patienten an der Metastasenbildung (sekundäre Erkrankung) des Tumors.

Schwarzer Hautkrebs

Ein malignes Melanom wird umgangssprachlich auch schwarzer Hautkrebs genannt. Hierunter versteht man einen bösartigen Tumor, welcher vor allem die Haut befällt. Das Auftreten von schwarzem Hautkrebs nimmt jährlich zu, da durch die Einführung des Hautkrebsscreenings die Krankheit deutlich früher diagnostiziert werden kann. Etwa zwei Drittel aller Melanome können so frühzeitig erkannt und operativ entfernt werden. Der Patient hat dann gute Heilungsaussichten. Generell liegt die 5-Jahres-Überlebensrate bei Frauen bei 93 Prozent, während sie bei Männern bei 91 Prozent liegt.

Frauen erkranken durchschnittlich mit 67 Jahren an einem malignen Melanom, während Männer mit rund 60 Jahren überdurchschnittlich häufig davon betroffen sind. Bei Männern stellt der schwarze Hautkrebs die fünfthäufigste Tumorart dar und bei Frauen die vierthäufigste. Wird schwarzer Hautkrebs frühzeitig erkannt, kann er operativ entfernt werden.

Hämangiom

Unter einem Hämangiom versteht man einen gutartigen (benigne) Tumor der Blutgefäße, welcher umgangssprachlich auch als Blutschwamm oder Erdbeerfleck bezeichnet wird. Hämangiome sind Neoplasien, d. h. Neubildung von Körpergewebe, welche durch fehlerhaftes Zellwachstum entstehen und noch sehr klein sind, sollten sie angeboren sein. In einigen Fällen können Hämangiome gerade in den ersten Lebensjahren an Größe zunehmen, dann ihr Wachstum einstellen und sich schließlich von alleine wieder zurückbilden.

Osteosarkom

Ein Osteosarkom ist eine bösartige Knochenkrebserkrankung und entsteht durch die Zellen der Knochengrundsubstanz, der sogenannten Knochenmatrix. Neben einem Chrondrosarkom und dem Ewing-Sarkom tritt das Osteosarkom als die häufigste Form von Knochenkrebs auf, an dem vor allem Jugendliche und junge Erwachsene überdurchschnittlich erkranken. Wird der Tumor frühzeitig diagnostiziert und behandelt, lässt sich die Erkrankung in der Regel gut behandeln.
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