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Wissen in der Frequenztherapie

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Eine neurenterische Zyste oder auch enterogene Zyste genannt, ist eine Fehlbildung des Nervenkanals, der Wirbelsäule und des Rückenmarks, welche mit keiner Intelligenzminderung (nicht-syndromal) einhergeht. Die neurenterische Zyste ist angeboren (kongenital) und ist in der Regel ventral auf das Rückenmark lokalisiert und kann manchmal auch im hinteren Mediastinum zu finden sein. Eine neurenterische Zyste entsteht durch eine Trennungstörung (Separationsstörung) der Notochord (der Urwirbelsäule) mit dem oberen Gastrointestinaltrakt. Eine neurenterische Zyste kommt nur äußerst selten vor. Weltweit sind nur zirka 35 Fälle einer neurenterischen Zyste publiziert, von denen allerdings überdurchschnittlich häufig Jungen von dieser Krankheit betroffen sind.

Morvan-Syndrom

Unter dem Begriff Morvan-Syndrom fassen Ärzte eine eher seltene, jedoch lebensbedrohliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems zusammen. Die Krankheit geht einher mit einer schweren Schlaflosigkeit, einer Überstimulation der Nerven (Neuromyotonie), Erkrankungen des autonomen Nervensystems (Dysautonomie) sowie einer Schädigung von Gehirnfunktionen (Enzephalopathie).Oftmals weist das Morvan-Syndrom hinsichtlich seiner Symptome eine Ähnlichkeit mit der limbischen Enzephalitis (LE), Entzündungserscheinungen des zentralen Nervensystems auf.

Mediastinalzyste

Eine Mediastinalzyste ist eine Erkrankung des Zwischenfellraums (Mediastinum), bei der mit schleim- oder flüssigkeitsgefüllte Hohlräume entstehen. Meist wird eine Mediastinalzyste zufällig entdeckt und verhält sich asymptomatisch. Bei einigen Patienten kann eine Mediastinalzyste jedoch unspezifische Symptome hervorrufen, wie etwa Luftnot, ein Druckgefühl, Heiserkeit, Husten und/oder Schluckstörungen, welche auch durch andere Krankheiten verursacht werden können. Mediastinalzysten kommen relativ häufig vor und machen immerhin 12 Prozent der häufigsten mediastinalen Primärtumore aus.

Tarlov-Zyste

EineTarlov-Zyste, auch perineurale Zyste genannt, ist eine mit Hirnwasser gefüllte Aussackung der Nervenwurzel der Spinalganglien. Sie entsteht durch ein gestörtes Druckverhältnis im Liquor-Raum, welches zum Beispiel durch eine Entzündung der Arachnoidea (mittlere der drei Hirnhäute) hervorgerufen werden kann und tritt meist multipel auf. Frauen erkranken überdurchschnittlich häufiger an einer Tarlov-Zyste. Es handelt sich hierbei jedoch um eine relativ seltene Erkrankung.

Fibrozystische Mastopathie

Als Fibrozystische Mastopathie wird eine knotige Vermehrung des Brust- und Bindegewebes genannt. Eine Fibrozystische Mastopathie ist demnach eine gutartige, an sich harmlose Brusterkrankung, bei der es neben der Ausbildung von Knoten auch zu einer harmlosen Zystenbildung kommen kann. In den meisten Fällen betrifft die Fibrozystische Mastopathie beide Brüste und wird durch körpereigene Hormone anregt, weswegen vor allem Frauen vor den Wechseljahren im Alter von 30 bis 55 Jahren überdurchschnittlich häufig daran erkranken.

Gallengangszyste

Als Gallengangszyste wird eine angeborene Erweiterung des Hauptgallengangs, bzw. der intrahepatischen Gallengänge bezeichnet. Während der Hauptgallengang die Gallenflüssigkeit von der Leber in den Darm transportiert, befinden sich die intrahepatischen Gallengänge innerhalb der Leber. Die Gallengänge sind für den Rücktransport der reizenden Pankreassäfte in die Leber zuständig. Eine Gallengangszyste entsteht zum Beispiel dann, wenn eine zu weite Entfernung zwischen dem Hauptgallengang und dem Bauchspeicheldrüsengang zum Darm vorliegt. Derzeit erkranken in Deutschland noch relativ wenig Menschen an einer Gallengangszyste, jedoch ist die Tendenz steigend. Eine Gallengangszyste kann auch als Choledochuszyste bezeichnet werden.

Fibroadenom

Als Fibroadenom wird ein gutartiger Brusttumor bezeichnet, der aus Drüsengewebe (Adenom) und Bindegewebe (Fibrom) besteht und selten größer als drei Zentimeter wird. Fibroadenome können vereinzelnd oder vermehrt an unterschiedlichen Stellen der Brust entstehen. In den meisten Fällen bedürfen Fibroadenome keiner Behandlung, können jedoch operativ entfernt werden. Besonders Frauen, bei denen die Wechseljahre noch nicht eingesetzt haben, können überdurchschnittlich häufig ein Fibroadenom ausbilden. Ob und inwieweit ein Fibroadenom das Risiko für Brustkrebs erhöht, ist bislang noch nicht geklärt.

Epidermoidzyste

Eine Epidermoidzyste entsteht in der Dermis, unter der Hautoberfläche und macht sich als kleine Beule erkennbar. Eine Epidermoidzyste kann einen Umfang von 1 bis 4 cm annehmen und kann an den verschiedensten Körperstellen in Erscheinung treten. Am häufigsten ist die Epidermoidzyste jedoch im Gesicht, am Rumpf oder am Hals zu finden. Oftmals werden auch die Begriffe "epidermale Zyste", "epidermale Einschusszyste" oder "infundibuläre Zyste" als Synonym für die Epidermoidzyste benutzt. Generell ist eine Epidermoidzyste meist harmlos und gutartig.

Dermoidzyste

Eine Dermoidzyste wird im Volksmund auch "verlorener Zwilling" genannt, da hierin oftmals Haare, verschiedene Gewebearten, Haut und sogar Zähne enthalten sein können. Da es sich hierbei um pluripotente Stammzellen handelt, also Zellen, die in einem Embryonalstadium entstanden sind, trägt die Dermoidzyste den ungewöhnlichen Namen "verlorerner Zwilling". Eine Dermoidzyste kann sich zum Beispiel am Eierstock, im Bereich des Steißbeins, im Kopf- und Halsbereich und am männlichen Hoden ausbilden. Vor allem bei jungen Frauen im Alter von 15 bis 30 Jahren wird überdurchschnittlich häufig eine Dermoidzyste am Eierstock diagnostiziert.

Corpus-luteum-Zyste

Eine Corpus-luteum-Zyste ist eine Gelbkörper-Zyste. Der Gelbkörper besteht aus den Resten des Graaf-Follikels, welcher nach dem Eisprung entsteht und Hormone produziert, welche für die Aufrechterhaltung einer Schwangerschaft von äußerster Wichtigkeit sind. Sollte die Eizelle nicht befruchtet worden sein, geht der Gelbkörper zugrunde. Es kann jedoch durch eine Einblutung eine Gelbkörper-Zyste (Corpus-luteum-Zyste) entstehen. Die Gelbkörperzyste stellt eine funktionelle Form der Eierstockzyste (Ovarialzyste) dar, welche bei vielen Frauen im gebärfähigen Alter entstehen können.

Dentitionszyste

Mit dem Begriff Dentitionszyste wird die Ausbuchtung eines Zahnsäckchens über die noch nicht durchgebrochenen Milchzähne beschrieben. Die Dentitionszyste liegt unmittelbar unter der Schleimhautoberfläche und wird auch Eruptionszyste genannt. Sie kann sich als Zyste, d.h. als Rest vom Zahnkeimgewebe entwickeln, wenn ein Milchzahn unter der Schleimhautoberfläche vor dem Durchbruch steht. Eine Dentitionszyste ist von einer Wand umgeben, besteht aus Bindegewebe und enthält einen flüssigen Inhalt, wächst verdrängend (expansiv) und ist gutartig.

Choldedochuszyste

Eine Choldedochuszyste beschreibt die zystische Erweiterung der außerhalb der Leber gelegenen (extrahepatischen) Gallenwege und kann kurzum unter dem Phänomen der Gallenwegserweiterung zusammengefasst werden.

Zyste: griechisch kystis „Blase“ = ein durch ein Epithel (Häutchen) abgeschlossener Gewebehohlraum
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