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Wissen in der Frequenztherapie

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Wissen in der Frequenztherapie

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Talgdrüsenzyste

Eine gutartige Wucherung der Talgdrüse wird als Talgdrüsenzyste bezeichnet. Mediziner sprechen hierbei auch von einem Atherom oder einer Trichilemmalzyste. Im Volksmund heißt die Talgdrüsenzyste auch Grützebeutel, da im Laufe der Zeit der Inhalt der Zyste, der Talg, in seiner Konsistenz an Grütze erinnert. In 90 Prozent aller Fälle entsteht eine Talgdrüsenzyste am behaarten Kopf und tritt oftmals an dieser Stelle vermehrt auf. Talgdrüsenzysten können sich aber auch im Hals- und Nackenbereich sowie am Bauch, im Gesicht und/oder an den Genitalien ausbilden.

Pilonidalzyste

Eine Pilonidalzyste, oder auch Sinus pilonidalis genannt, wird vom Lateinischen Wort "Pilus" abgeleitet, was so viel wie Haar bedeutet. Bei einer Pilonidalzyste handelt es sich daher auch um eine Entzündung der Haar- und Talgdrüsenfollikel, welche an der Rückenmittellinie, dem Ausgang der Gesäßfalte entstehen und dort im Laufe der Zeit einen Abszess bilden. Der Volksmund spricht daher auch von einer Steißbeinfistel. Eine Pilonidalzyste ist nicht immer leicht zu behandeln und hat eine relativ hohe Rezidiv-Wahrscheinlichkeit. Überdurchschnittlich häufig erkranken junge Erwachsene im Alter zwischen 15 und 30 Jahren an einer Pilonidalzyste, wobei eher Männer als Frauen betroffen sind.

Epidermoidzyste

Eine Epidermoidzyste entsteht in der Dermis, unter der Hautoberfläche und macht sich als kleine Beule erkennbar. Eine Epidermoidzyste kann einen Umfang von 1 bis 4 cm annehmen und kann an den verschiedensten Körperstellen in Erscheinung treten. Am häufigsten ist die Epidermoidzyste jedoch im Gesicht, am Rumpf oder am Hals zu finden. Oftmals werden auch die Begriffe "epidermale Zyste", "epidermale Einschusszyste" oder "infundibuläre Zyste" als Synonym für die Epidermoidzyste benutzt. Generell ist eine Epidermoidzyste meist harmlos und gutartig.

Weißer Hautkrebs

Weißer oder auch heller Hautkrebs ist die häufigste Art von Hautkrebs. Dabei wird weißer Hautkrebs eingeteilt in ein Basalzellkrebs (Basalzellkarzinom) und ein Spinaliom (Plattenepithelkarzinom), den sogenannten Stachelkrebs, wobei Basalzellkrebs deutlich öfter vorkommt. Beide Krebsarten wachsen eher langsam und bilden nur selten Metastasen.

Schwarzer Hautkrebs

Ein malignes Melanom wird umgangssprachlich auch schwarzer Hautkrebs genannt. Hierunter versteht man einen bösartigen Tumor, welcher vor allem die Haut befällt. Das Auftreten von schwarzem Hautkrebs nimmt jährlich zu, da durch die Einführung des Hautkrebsscreenings die Krankheit deutlich früher diagnostiziert werden kann. Etwa zwei Drittel aller Melanome können so frühzeitig erkannt und operativ entfernt werden. Der Patient hat dann gute Heilungsaussichten. Generell liegt die 5-Jahres-Überlebensrate bei Frauen bei 93 Prozent, während sie bei Männern bei 91 Prozent liegt.

Frauen erkranken durchschnittlich mit 67 Jahren an einem malignen Melanom, während Männer mit rund 60 Jahren überdurchschnittlich häufig davon betroffen sind. Bei Männern stellt der schwarze Hautkrebs die fünfthäufigste Tumorart dar und bei Frauen die vierthäufigste. Wird schwarzer Hautkrebs frühzeitig erkannt, kann er operativ entfernt werden.

Hämangiom

Unter einem Hämangiom versteht man einen gutartigen (benigne) Tumor der Blutgefäße, welcher umgangssprachlich auch als Blutschwamm oder Erdbeerfleck bezeichnet wird. Hämangiome sind Neoplasien, d. h. Neubildung von Körpergewebe, welche durch fehlerhaftes Zellwachstum entstehen und noch sehr klein sind, sollten sie angeboren sein. In einigen Fällen können Hämangiome gerade in den ersten Lebensjahren an Größe zunehmen, dann ihr Wachstum einstellen und sich schließlich von alleine wieder zurückbilden.

Karbunkel

Karbunkel, umgangssprachlich auch Eiterbeulen genannt, sind tieferliegende Hautinfektionen, welche aus mehreren benachbarten Haarfollikeln oder einer Reihe von nebeneinanderliegenden Furunkeln entstehen. Karbunkel gehen mit starken Schmerzen, Fieber und einer Entzündung der Lymphgefäße (Lymphangitis) einher. Sie führen zur tiefen Eiteransammlung und Vernarbung der Haut. Meist bilden sich Karbunkel im Nacken, Rücken- und Schulterbereich sowie an den Hüften und den Oberschenkeln. Ein Karbunkel wird meist chirurgisch entfernt. Die Nachbehandlung eines Karbunkels erfolgt mit warmen Umschlägen und oft oralen Antibiotika gegen das auslösende Bakterium Staphylococcus aureus.

Erythema

Der Ausdruck Erythema stammt aus dem altgriechischen und kann mit Röte oder Entzündung übersetzt werden. Ein Erythema bezeichnet daher aus dermatologischer Sicht eine Hautrötung, welche durch eine verstärkte Durchblutung, zum Beispiel infolge einer Gefäßerweiterung oder den Nebenwirkungen von Medikamenten wie ACE-Hemmern hervorgerufen wird. In vielen Fällen verblasst eine Erythema nach geraumer Zeit von selbst wieder. In schwerwiegenden Fällen ist jedoch eine Behandlung unter medizinischer Aufsicht notwendig.

Nagelbettentzündung

Bei einer Nagelbettentzündung (Onychie oder Panaritium subunguale) handelt es sich um eine meist bakterielle Entzündung des Gewebes, auf dem die Nagelplatte aufliegt (Nagelbett). Eine Nagelbettentzündung kann manchmal auch auf den Gewebebereich rund um die Nagelplatte (Nagelwall) übergreifen und geht häufig einher mit einer Rötung, einem Juckreiz und/oder Schmerzen. Im Falle einer akuten Nagelbettentzündung kann sich auch Eiter unter dem Nagel ansammeln. Sowohl Zehen-, als auch Fingernägel können gleichermaßen von einer Nagelbettentzündung betroffen sein und macht in Deutschland etwa 30 Prozent aller Infektionen, welche im Bereiche der Hände auftreten können, aus.

Erythrasma

Unter einem Erythrasma fasst man eine bakterielle Infektion der obersten Hautschicht zusammen, welche meist harmlos und auch unter dem Synonym Bärensprung-Krankheit bekannt ist. Ein Erythrasma kommt vor allem an feuchten Hautstellen vor, wie im Achsel- und/oder Leistenbereich, kann sich aber auch zwischen den Zehen und/oder unter der Brust ausbilden. Zirka 5 Prozent der Bevölkerung in Mitteleuropa leidet unter einem Erythrasma und tritt somit relativ häufig auf, wobei es in tropischen Regionen öfter zu dieser Hauterkrankung kommt. Durchschnittlich sind mehr Männer als Frauen von der Krankheit betroffen, welche auch schnell einen chronischen Verlauf annehmen kann.

Telogones Effluvium

Unter einem Telogenen Effluvium wird das plötzlich auftretende Phänomen eines gesteigerten Haarverlustes, bzw. der Haarausdünnung beschrieben, welche im Ausscheidungsprozess des Haarzyklus auftritt. Dies geschieht durch das frühzeitige Eintreten der Haarzellen in eine Ruhephase (telogene Phase) und tritt relativ häufig auf. In der Regel dauert ein Telogenes Effluvium bis zu sechs Monate an und verschwindet von selbst wieder.

Dyshidrose

Eine Dyshidrose (auch dyshidrotisches Ekzem) ist eine Hauterkrankung, welche sich durch stark juckende Bläschen an den Fingerseiten, den Handflächen, den Fußsohlen oder zwischen den Zehen auszeichnet. Die Krankheit verläuft meist in Schüben über eine Zeitspanne von Monaten bis Jahren und tritt oftmals mit anderen Hauterkrankungen wie einer Pilzinfektion, einer allergischen Reaktion oder Neurodermitis in Erscheinung. Häufiger leiden jüngere Erwachsenen unter einer Dyshidrose, wobei die Krankheit mit steigendem Lebensalter von alleine wieder abklingt. In besonders schlimmen Fällen wird eine Dyshidrose mit entzündungshemmender Salbe behandelt.
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